Winterspiele 2014 - Blogs

  • Unser Neymar heißt Neuer

    Auf sie mit Gebrüll. Auf die, die uns verwöhnen mit ihren technischen Kabinettstückchen. Die plötzlich den Turbo einschalten und den Ball mit ihrem Fuß fast zärtlich streicheln. Die intuitiv spielen, sich von Gefühlen leiten lassen, Chancen erkennen, in Lücken stoßen und absolut unberechenbar Fußball spielen.

    Hospital statt Halbfinale

    Wir, die wir diesem Zauber berechtigterweise erlegen, kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus ob all dieser kleinen und grosßen Wunder. Und fast jede Mannschaft hat ihre Stars, die, so sagen die die Experten gerne, dann den kleinen Unterschied mit großer

    Weiterlesen »Von Unser Neymar heißt Neuer
  • So allmählich scheinen auch alle Linienrichter in Brasilien die Abseitsregel verstanden zu haben. Und auch nach den Elfmetern wird nur noch wenig diskutiert.

    Es fallen viele Tore, es fließen viele Tränen, es wird viel getrunken (Wasser) und viel gefeiert. Es ist halt ein Ereignis, das uns viel abverlangt. Hier in Europa. Dabei können wir froh sein, dass die Spiele in Südamerika nicht unter Flutlicht ausgetragen werden, was die Akteure sicher schätzen würden.

    Aber damit es für uns zumutbar ist - denn wir Europäer repräsentieren einen großen Werbemarkt mit immenser Kaufkraft – müssen die

    Weiterlesen »Von Schluss mit “Todesgruppe”!
  • Manchmal ist bloß der Weg das Ziel. Dann müsste man eigentlich tief im Herzen glücklich sein. Kein Stress, kein Druck. Einfach nur Bewegung, die ordentlich ertüchtigt. Am besten gleich nach einem leichten, sportlichen Frühstück - denn es ist Unsinn zu glauben, mit leerem Magen liefe es sich leichter. Die Geschwindigkeit spielt ja keine Rolle.

    Deutsche Leichtathleten hatten jahrelang eine Vorbildwirkung für das lockere und entspannte Jogging. Sie liefen und liefen obwohl sie doch eine klare Grenze hatten. Sie mussten schnell sein, sie waren es nicht oder nur selten in Ausnahmefällen, die es

    Weiterlesen »Von Ein kleines, blaues Wunder
  • Fußball als Vorbild

    Handspiel. Elfmeter. Klar. Nur der Torwart darf seine Pranken ausfahren und zupacken, wenn er denn will und kann. Ist nicht jedem gegeben, das Talent.

    Die Deutschen, so sagt man in Brasilien und nicht nur da, haben den besten Hüter des Tores, was jetzt nicht verwundert, denn im Handball waren wir schon immer gut. Waren. Ja. Vergangenheit nämlich.

    Wir haben Wintermärchen mit unseren Händen angezettelt, weiland 2007. Das ist eine gefühlte Ewigkeit her. Irgendwann in einer Zeit, in der unsere Kreisläufer wie kleine Teufel ihre Gegner foppten, Außenspieler den Ball kunstvoll ins Netz zirkelten und

    Weiterlesen »Von Fußball als Vorbild
  • Jetzt hängt auch bei mir im Büro der Spielplan der Weltmeisterschaft. Aber ich gebe ehrlich zu, dass dies in erster Linie damit zusammenhängt, dass ich mich jeden Tag mit dem WM-Magazin "Copacabana" bei Eurosport beschäftigen darf, was die nicht unangenehme Bereitschaft voraus setzt, alle Spiele anzuschauen.

    Aber wenn ich intensiv in meinem Inneren grabe, stelle ich auch fest: Die Euphorie für das größte Sportereignis auf diesem unseren Planeten war schon mal größer. Es ist Vorfreude da, aber keine haltlose Begeisterung. Es gibt keine Abmachungen, sich die Spiele mit Kumpels anzuschauen wie

    Weiterlesen »Von Die WM hat ihre Unschuld verloren – endgültig
  • Die Handball-Welt steht stramm. Und das schon seit Jahren. Das Champions-League-Finale in Köln ist nämlich fest in deutscher Hand. Der THW Kiel gewann vor zwei Jahren, der HSV Hamburg im letzten Jahr und diesmal standen gar zwei deutsche Teams im Finale, das dann - vielleicht etwas überraschend - zum ersten Mal die SG Flensburg-Handewitt gewann.

    Dabei schaltete der neue Champion Europas im Halbfinale sogar den FC Barcelona aus und ließ sich im Finale auch von einem klaren Rückstand nicht beirren. Ein grosser Erfolg. Ohne Zweifel. Jubel und Freude sind verdient. Aber es ist auch ein Ergebnis,

    Weiterlesen »Von Handball am Scheideweg
  • Sonne, Meer und weiße Strände. Bahamas. Da wird unsereiner schon etwas sehnsuchtsvoll. Das riecht, das schmeckt nach Urlaub, nach einem kurzen, dann aber perfekten Dasein in dieser unserer Welt, die sich trotz täglicher Erschütterungen - die meisten davon gemacht von den Menschen, die sie bewohnen - noch immer dreht.

    Deshalb war das sicher eine schöne Sache, als sich der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) entschieden hat, eine Premiere im Wettkampfkalender in die Karibik zu vergeben. Staffelweltmeisterschaft. Begeben wir uns erst einmal auf Sinnsuche. Teams, die miteinander kämpfen.

    Weiterlesen »Von Eine neue Idee mit Potential
  • Guardiola und Sammer beim PokalfinaleSind wir nicht alle jetzt wieder ein Stückchen schlauer geworden? In Bezug auf Fußball vor allem?

    Die letzten Tage waren irgendwie nicht der erhoffte Rausch. Erst kein Tor, das eines war. Glückliche Münchner, deprimierte Dortmunder und draußen im Lande wir, die Zuschauer, die danach lernten mussten: Ohne Leidenschaft, bedingungsloser Angriffslust, ohne Risikobereitschaft gefolgt von daraus resultierend spannenden Szenen in den jeweiligen Strafräumen ergibt das kein Match von Erinnerungswert.

    In der Folge des diesjährigen Pokalspieles durften wir fleißig nachlesen wie falsche Sechser und

    Weiterlesen »Von Ernüchterndes Saisonfinale
  • Wissen wir in einer Woche, nach dem Pokalfinale, wer nun wirklich die allerbeste deutsche Fußball-Mannschaft ist? Rot oder Schwarz-Gelb? Schmarrn. Auch wenn dieses Spiel möglicherweise auf diese Deutung hinausläuft. Denn die Frage, die stellt sich eigentlich nicht. Der Meister kommt aus München. Es erübrigt sich also jede Diskussion, wenngleich die Bayern zuletzt so gespielt haben, als hätten sie im Training die Tore abmontiert. Klein-Barcelona halt.

    Sah ein wenig nach Verwaltungs-Fußball aus und wenig offensiver Kreativität. Bankbeamten-Kickerei. Die Herren Schweinsteiger und Kroos klebten

    Weiterlesen »Von Gefühlte Sieger und echte Verlierer
  • In vier Jahren, wenn Bernhard Langer 60 Jahre alt wird, macht er vielleicht ein Fass auf. Ein kleines natürlich, denn eine große Sause, ein Fest gar mit viel Prominenz und Glanz und Gloria wird es nicht geben. Das entspräche wohl nicht seinem Naturell. Obwohl er seit 30 Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Sportler ist, gehört Bescheidenheit nach wie vor zu seinen herausragenden Charakter-Eigenschaften. Er hatte und hat es nicht nötig, sich nach vorne zu spielen, obwohl er das immer noch gerne tut. Aber eben nur dort, wo sich das geziemt: auf dem Golfplatz.

    Immer und immer wieder bringt

    Weiterlesen »Von Wir brauchen Langer, wir brauchen Vorbilder

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