Welsh Open - Selby und Trump ohne Frameverlust

Der Weltranglisten-Erste Mark Selby ließ bei seinem 4:0 über Steve Davis zum Auftakt der Welsh Open nichts anbrennen und sorgte für den Höhepunkt des ersten Tages. Zwei Safe-Fehler von Davis im ersten Frame nutzte Selby zu Breaks von 38 und 53 Punkten. Zwar nutzte Davis die letzten Kugeln auf dem Tisch noch zu einer 43 zum Aufwärmen, doch im zweiten Frame lochte Selby eine Serie von 144 Punkten.

In der Folgezeit bekam Davis zwar ein paar Chancen mehr, konnte die aber nicht nutzen. Mit weiteren Breaks von 85 und 50 Punkten rundete Selby seine gute Leistung ab.

Auch der Weltranglisten-Zweite Judd Trump erreichte ohne Frameverlust die nächste Runde. Bei seinem 4:0 über Mike Dunn zeigte er eine deutlich konstantere Leistung als in den letzten Wochen, hatte jedoch noch immer eine relativ hohe Fehlerquote. Soo schaffte er auch keine wirklich hohen Breaks; eine 58 im Schlussframe war sein einziges Break von mehr als 50 Punkten. Mike Dunn jedoch hatte in dieser Saison viel mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und so fehlte es ihm sichtlich an Matchpraxis. Trump trifft nun auf Dominic Dale. Der Wahl-Berliner, als gebürtiger Waliser für Newport gesetzt, schlug Daniel Wells mit 4:1. Dale punktete deutlich besser als sein Kontrahent und war so nie gefährdet; im letzten Frame sorgte er mit einer 86 für das höchste Break im Match.

Auch Titelverteidiger Ding Junhui nahm die erste Hürde in Wales mit 4:2 über Dechawat Poomjaeng sicher. Mit zwei Breaks von jeweils 107 Punkten hatte Ding einen starken Start in das Match hingelegt und ließ sich auch durch das Comeback des Thailänders nicht die Kontrolle nehmen. Noch souveräner agierte John Higgins. Der Schotte distanzierte den walisischen Amateur Gareth Allen mit 4:1. Im zweiten Frame hatte Higgins eine 101 geschafft und beendete das Match mit einer 93.

Williams und Stevens setzen sich durch

Kontinuierliche Breaks verhalfen Mark Williams zu einem 4:1 über Liu Chuang. Serien von 66, 54 und 72 Punkten schaffte Williams, bevor er im fünften Frame mit kleineren Aufnahmen den Sieg perfekt machte. Liu hatte zwischenzeitlich den Ausgleich zum 1:1 geschafft, aber dabei stand ihm mit zwei Flukes das Glück zur Seite. Der zweite Waliser, der in Newport die Runde der letzten 32 erreichte, war Matthew Stevens. Der schlug Alfie Burden mit 4:2. Stevens war zwar mit einer 81 gestartet, doch in der Folgezeit hatte Burden in vielen Situationen Pech. So zog Stevens auf 3:0 davon. Burden steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich wieder heran, doch dieses Mal behielt Stevens die Nerven.

Eine weitere Enttäuschung musste dagegen Ryan Day hinnehmen. Der ehemalige Weltranglisten-Sechste lieferte bei seinem 1:4 gegen Liang Wenbo nur einen Kurzauftritt in Newport hin. Seine 61 zum zwischenzeitlichen 1:1 war zu wenig. Danach stürmte Liang mit Breaks von 75, 101 und 72 Punkten in die nächste Runde.

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