Transfers - Jetzt will Klopp zwei Bayern-Stars

Nach dem verlorenen Champions-League-Finale plant der BVB, mit einem Großangriff zurückzuschlagen. Dabei sollen sich auch zwei Bayern-Stars auf der BVB-Einkaufsliste befinden. Im Fokus stehen Angreifer Mario Mandzukic, der Robert Lewandowski ersetzen könnte sowie Flügelwirbler Xherdan Shaqiri, der auf der Position von Mario Götze seinen Platz finden könnte.

Nach Angaben der "Sport Bild" soll Dortmund in diesem Sommer einen Lewandowski-Abgang nur dann akzeptieren, wenn es neben Geld auch einen sportlichen Gegenwert gibt. Nach den Vorstellungen von Trainer Jürgen Klopp könnten dies Mandzukic oder Shaqiri sein.

Die beiden Zugänge des vergangenen Sommers stehen offenbar aber auch beim neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola hoch im Kurs, deshalb scheinen die Chancen für ein Tauschgeschäft extrem schlecht zu stehen. Auch Shaqiri selbst betonte in einem Interview mit eurosport.yahoo.de, dass ihm ein Wechsel zum direkten Konkurrenten "zu riskant sei". "Ich glaube nicht, dass ich zum BVB wechseln würde. Denn dann könnte ich mich in München nicht mehr blicken lassen", so der Schweizer.

Mandzukic hingegen hat sich nach dem Triumph in der Champions League lange mit dem Dortmund-Trainer auf dem Platz unterhalten. Spannend.

Die Münchner werden, falls der Lewandowski-Transfer funktioniert, ohnehin ein Überangebot an Offensivspielern im Kader haben. Bereits letzte Woche wurde über einen Wechsel von Stürmer-Routinier Claudio Pizarro zum BVB spekuliert.

Kein offizielles Bayern-Angebot für Lewandowski

Der Vertrag von Lewandowski in Dortmund läuft noch bis 2014. Bisher liegt den Westfalen nach Aussage von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke noch kein Angebot der Münchner vor. Bisher geht auch Klopp davon aus, dass der polnische Nationalspieler in der kommenden Saison beim BVB spielen wird.

Ganz unabhängig vom Verbleib des polnischen Topstürmers kündigt der zweimalige Meistertrainer spektakuläre Verpflichtungen an: "Ich will jetzt nicht über die Anzahl reden, aber wir arbeiten dran. Ich kann versprechen, dass am Ende alles gut wird. In den nächsten Tagen und Wochen wird einiges passieren", sagte Klopp der "Bild".

"Ich habe gelesen, dass uns die schwierigste Saison bevorsteht. Die These empfinde ich als unsinnig. Weil wir eine so große Qualität und Basis haben. Ich bin da ziemlich positiv. Wir bauen eine neue Mannschaft. Eine neue Pressing-Maschine. Dann gucken wir, was wir aus dieser Saison wieder rauspressen können", sagte der 45-Jährige.

Kühne Prognosen sind "Quatsch"

Trotz des Erreichens des Finales der Champions League hält sich Klopp mit Europacup-Prognosen zurück. "Ich kann nicht sagen, wir schnappen uns nächstes Jahr das Ding. Das ist ja Quatsch. Aber es wäre schön, wenn man das irgendwann wieder haben könnte. Doch bis hierhin ist es ohnehin viel besser gelaufen, als wir uns das erträumt haben", betonte der BVB-Coach.

Bei der Analyse der abgelaufenen Spielzeit stellte Klopp fest: "Wir hatten jetzt die erste Saison, die sehr gut, aber nicht perfekt gelaufen ist. Wir haben Spielraum nach oben, sowohl was Punkteausbeute als auch Gegentore angeht. Deshalb haben wir genug zu tun." Man müsse ja nur zweimal gegen Bayern München spielen. Da habe man in der letzten Saison zweimal unentschieden gespielt. Was bedeuten würde: Man habe alle 25 Punkte bei anderen Gegner liegen lassen.

"Da ist der Ansatzpunkt, nicht die beiden Spiele gegen Bayern. Die können wir so gestalten, dass wir nicht von vornherein wegfliegen. Da werden wir auch in der neuen Saison wettbewerbsfähig sein", so Klopp weiter. Vielleicht dann sogar mit Mandzukic oder Shaqiri.

VIDEO: Alle Tore (3D) und Stimmen vom Finale in Wembley

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen