Transfers - Russen bieten 250 Mio. für Messi

Trotz eines schier unglaublichen Angebots aus Russland wird Lionel Messi den FC Barcelona nicht verlassen. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat sich ein russischer Verein zwar dazu bereit erklärt, die von den Katalanen festgeschriebene Ablöseumme von 250 Millionen Euro zu zahlen und Messi zum bestbezahltesten Spieler der Welt zu machen, doch der lehnte aus sportlichen Gründen ab.

Der nicht namentlich genannte Verein soll bereit gewesen sein, die von Barcelona geforderte Ablösesumme in Höhe von 250 Millionen Euro zu zahlen. Zusätzlich sollte dem dreifachen Ballon d'Or-Gewinner der Wechsel mit einer Jahresgage von 30 Millionen Euro netto schmackhaft gemacht werden.

Nach Informationen der spanischen Zeitung "El Mundo Deportivo" wird es aber nicht zum Geschäfts-Abschluss kommen. Zum einem fühlt sich der Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft im aktuellen Barcelona-Team gut aufgehoben und sieht dort das größte Potential auch in Zukunft Titel zu gewinnen. Zum anderen möchte Messi nach der Geburt seines Sohnes Thiago mit seiner Verlobten Antonella in Katalonien bleiben.

Weitere Angebote könnten folgen

Vor nicht einmal zwei Wochen hatte Messi seinen Vertrag beim aktuellen Tabellenführer der Primera División vorzeitig bis 2018 verlängert. Dank seiner Unterschrift unter das Vertragswerk, darf er sich aktuell über eine satte Gehaltserhöhung freuen und verdient ab sofort 18 Millionen Euro pro Jahr.

Nach dem nun eingetroffenen Angebot fühlen sich viele Beobachter bestätigt, die im Zuge der gerade erfolgten Vertragsverlängerung, eine Erhöhung der Ablösesumme erwartet haben. So muss für Superstar Cristiano Ronaldo von Liga-Konkurrent Real Madrid umgerechnet eine Milliarde Euro auf den Tisch gelegt werden, um sich die Dienste des Portugiesen zu sichern. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass auch in Zukunft konkrete Angebote für Messi eingehen.

Dass "LaPulga" dem Lockruf des Geldes widersteht und bei den "Blaugrana" bleibt, ist als Zeichen seiner Loyalität zu verstehen. Des Weiteren ist es ein Signal an alle Interessenten, die in Zukunft versuchen sollten, den kleinen Spielgestalter aus Barcelona loszueisen. Bereits mehrfach hatte Messi betont, dass er sich bei den Katalanen sehr wohl fühle.

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen