Transfers - Brisante Aussage über ter Stegen

Wechselt Marc-André ter Stegen entgegen aller Dementis von Borussia Mönchengladbach nun doch zum FC Barcelona? Das behauptet jedenfalls Thierry Courtois, Vater von Atlético-Keeper Thibaut Courtois, in einem Interview mit der belgischen Zeitung "Het Nieuwsblad". "Thibaut ist nicht enttäuscht, dass sie sich für ter Stegen entschieden haben. Barca war nie eine Option", lautet die brisante Aussage.

Weiß Courtois' Vater also bereist mehr? Fakt ist: Barca sucht seit mehreren Wochen nach einem Nachfolger für Keeper Victor Valdes, der den Klub zum Saisonende verlässt.

Thibaut Courtois, der derzeit bei Atlético Madrid zwischen den Pfosten steht, galt neben ter Stegen als erster Anwärter auf den Posten. "Thibaut hat einen Vertrag mit Atlético bis zum 30. Juni. Es gibt nur zwei Vereine, die ihm wichtig sind: Chelsea und Atletico", fügte sein Vater hinzu.

Courtois wurde von Chelsea zum spanischen Hauptstadtklub ausgeliehen. Bereits zum Jahreswechsel hatte die spanische Zeitung "Sport" berichtet, dass der Transfer des 21-jährigen ter Stegen zu den Katalanen perfekt sei. Dagegen schrieb die "Marca", dass sich der 22-malige spanische Meister für Courtois entschieden habe. Zumindest das Gerücht scheint jetzt vom Tisch, schenkt man der pikanten Aussage des Vaters Glauben.

Eberl: "Würden unseren Weg weitergehen"

Die Wechselgerüchte um ter Stegen wurden von seinem derzeitigen Klub bislang dementiert. "Es ist niemand an uns herangetreten, und wir haben auch keine Mitteilung von unserem Spieler. Es gibt in dieser Sache keine Neuigkeiten", erklärte Gladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof.

Von Vereinsseite betonte man, dass man dem 21-Jährigen nicht im Weg stehen wolle, falls er sich für einen Wechsel entscheidet. "Wir würden unseren Weg auch ohne Marc unbeirrt weitergehen", sagte Sportdirektor Max Eberl. Auch Chefcoach Lucien Favre stimmte dem zu. "Wir müssen verstehen, wenn er geht", so Favre.

Allerdings forderte der Bundesligist seinen Keeper zu einer möglichst schnellen Entscheidung auf, damit man sich im Falle eines Abschieds rasch nach Alternativen umsehen könne.

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