Tennis - Verletzt: Kamke hofft auf Davis-Cup-Teilnahme

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Tobias Kamke hofft trotz einer Blessur am rechten Schlagarm auf eine Teilnahme am Davis-Cup-Duell gegen Gastgeber Argentinien vom 1. bis 3. Februar in Buenos Aires. Der 26-Jährige aus Lübeck erlitt am Mittwoch in seinem Zweitrundenspiel bei den Australian Open gegen Stanislas Wawrinka (Schweiz/Nr. 15) eine Schulterverletzung und musste beim Stand von 3:6, 6:7 (4:7) nach 1:47 Stunden aufgeben.

"Beim 1:4 im zweiten Satz hat es bei einem Schlag voll reingezogen. Der Physiotherpeut hat mir dann Schmerztabletten gegeben, aber ich konnte nicht mehr richtig aufschlagen", erklärte der enttäuschte Kamke: "Das ist bitter, denn ich glaube, ich hatte gute Chancen, gegen ihn zu gewinnen. Aber ich hätte auch aufgegeben, wenn ich den zweiten Satz gewonnen hätte."

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatte der Weltranglisten-90. mit dieser Art von Schulterblessur zu kämpfen. Damals hatte es nur zwei Tage gedauert, bis die Beschwerden abgeklungen waren. Kamke: "Ich hoffe jetzt, dass ich direkt wieder fit werde und beim Davis Cup dabei sein kann." Nach seiner Rückkehr nach Hamburg will Kamke sofort zu seinem Arzt gehen, um mit Hilfe eines MRT eine genaue Diagnose zu bekommen.

Der Lübecker war vom neuen Teamchef Carsten Arriens erstmals ins Davis-Cup-Team geholt worden. Zur Mannschaft zählen in Buenos Aires auch Philipp Kohlschreiber (Augsburg), Florian Mayer (Bayreuth) und Christopher Kas (Trostberg).

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