Tennis - Becker: "Nur Federer hätte mit uns mithalten können"

Die heutige Zeit mit der Generation um Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray wird gerne auch als die goldene Ära bezeichnet. Boris Becker sieht das jedoch ganz anders. Der sechsfache Grand-Slam-Sieger meint, dass es nur einen Spieler gebe, der in seiner Zeit mit Größen wie Pete Sampras, John McEnroe, Andre Agassi und ihm hätte mitspielen können - Roger Federer.

"Ich denke nicht, dass Nadal und Djokovic in der Ära von Serve-and-Volley so erfolgreich gewesen wären, aber Federer hätte mitspielen können", sagte Becker beim "Hindustan Times Leadership Summit" in Neu-Delhi (Indien) und fügte an, dass die Vielseitigkeit von Federer ihn vor Nadal und Djokovic bringe.

"Der Grund, warum Federer im Alter von 31 Jahren immer noch Erfolg hat, ist, weil er eine gute Technik hat. Er kann von der Grundlinie spielen und kommt auch öfter ans Netz als andere Spieler, wenn er es muss."

"Das ist die ultimative Frage"

Ob Federer der beste Spieler aller Zeiten sei, darauf will sich Becker nicht eindeutig festlegen.

Der dreifache Wimbledonsieger gibt eine diplomatische Antwort: "Das ist die ultimative Frage, aber unglücklicherweise gibt es darauf keine Antwort. Roger Federer hat mehr Turniere (Grand Slams) als jeder andere gewonnen, aber es bleibt ungewiss, ob er einen McEnroe, einen Borg, einen Laver oder mich geschlagen hätte."

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen