Snooker - Ding siegt, McGill sammelt Sympathien

Ding Junhui hat den letzten Snooker-Titel des Jahres 2012 gewonnen. Der Chinese schlug im Finale der Scottish Open in Ravenscraig Anthony McGill mit 4:2. Aber es war der 21-jährige Schotte, der durch zwei aufsehenerregende Comebacks im Viertel- und im Halbfinale zum Star der schottischen Fans wurde. Auch im Finale hielt McGill gegen und machte Ding das Leben schwer.

In den ersten vier Frames spielte Ding, der beim fünften Turnier der European Tour sieben Centuries schaffte, Breaks von 71 und 73 Punkten, aber mit einer 66 schaffte McGill das 2:2.

Die Vorentscheidung fiel im fünften Frame. Anthony McGill führte da schon mit 49:0 und hatte später auch einen Frameball, verschoss den aber auf die Mitte. Ding Junhui ließ sich nicht zwei Mal bitten und holte sich mit einer 40er-Clearance auf Schwarz die Führung zurück. Aber auch im sechsten Frame hatte McGill zwei Chancen, verschoss jedoch eine leichte Blaue auf die Mitte und eine schwere Gelbe auf die grüne Tasche. Die Antwort von Ding war eine 78 zum Titelgewinn.

Spektakuläre Comebacks von McGill

Zuvor hatte Anthony McGill zwei verloren geglaubte Matches noch aus dem Feuer gerissen. Im Viertelfinale lag er gegen Thanawat Tirapongpaiboon schon mit 0:3 hinten und drehte das Match noch zum 4:3. Nicht minder aufsehenerregend war das Comeback des Youngsters aus Glasgow im Halbfinale, als er gegen Andrew Higginson nach einem 1:3 noch zurückkam.

Im Entscheidungsframe lag McGill da auch schon mit 15:70 hinten, erzwang jedoch eine Re-spotted Black und holte sich mit der Zusatz-Schwarzen Frame und Match. Ding Junhui hatte zu Beginn des Schlusstages Steve Davis mit 4:1 ausgeschaltet, dann Ian Burns mit ebenfalls 4:1 und löste mit einem 4:2 über Ken Doherty das Ticket für das Finale.

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