Skispringen - Freitag fliegt in Wisla auf Rang zwei

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Skispringer Richard Freitag hat im polnischen Wisla den zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere knapp verpasst. Der 21-Jährige aus Aue flog bei der Premiere der Adam-Malysz-Schanze auf einen starken zweiten Platz. Drei Tage nach der Vierschanzentournee fehlten am Ende allerdings 12,2 Punkte auf den überragenden Norweger Anders Bardal, der seinen ersten Saisonsieg feierte.

Freitag stand bei schwierigen Windverhältnissen im ersten Durchgang mit 131,0 Metern den weitesten Sprung des Tages, ehe er einen Satz auf 126,5 m folgen ließ. Zweitbester Deutscher war in Abwesenheit von Severin Freund (Rastbüchl) und Andreas Wellinger (Ruhpolding) der Routinier Michael Neumayer (Berchtesgaden) auf Platz 14. Andreas Wank (Oberhof) fiel im zweiten Durchgang noch vom sechsten auf den 18. Platz zurück.

Pech mit dem Wind hatten der bei der Tournee starke Martin Schmitt (Furtwangen) sowie Maximilian Mechler (Isny) und Karl Geiger (Oberstdorf), die alle den zweiten Durchgang verpassten. Tournee-Sieger Gregor Schlierenzauer (Österreich) hatte seinen Start wegen einer Grippe kurzfristig abgesagt. Auch der für den Wettkampf qualifizierte Danny Queck (Lauscha) musste wegen beim Volleyball erlittener Knieschmerzen passen.

Erst gar nicht nach Wisla gefahren waren Freund, der seinen zweiten Platz im Gesamtweltcup an Bardal verlor, und Wellinger. Die deutschen Topspringer kehren am Wochenende in Zakopane in den Weltcup zurück, dafür erhalten Schmitt und Neumayer eine Pause.

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