Skispringen - DSV-Adler heiß auf Olympia-Test

Die deutschen Skispringer haben ihren Erfolgshunger auch nach dem glänzenden Auftakt in den WM-Winter nicht verloren und reisen mit viel Optimismus zur Weltcup-Premiere auf den Olympiaschanzen im russischen Sotschi. "Die größten Chancen auf eine Top-Platzierung hat sicherlich Severin Freund", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

"Er ist ein kompletter Skispringer, derzeit gut in Form und hat in dieser Saison sowohl auf Klein- wie auch auf Großschanzen schon tolle Leistungen gezeigt."

Freund trägt aktuell das gelbe Trikot des Führenden im Gesamtweltcup und gewann in Lillehammer und Kuusamo zuletzt zwei von drei Einzelspringen.

"Mit der bisherigen Saison bin ich sehr zufrieden. Obwohl wir gerade erst in den Winter eingestiegen und die Erfolge Momentaufnahmen sind, ist es ein gutes Gefühl, gleich am Anfang zu sehen, dass die Form stimmt", betonte der 24-Jährige aus Rastbüchl.

Schanzen sind Neuland

Die Anlagen für die Olympischen Spiele 2014 sind für die DSV-Adler derweil noch ziemliches Neuland. "Was im Weltcup-Zirkus nicht wirklich oft passiert und die Sache damit umso interessanter macht", betonte Freund, der sich darauf freut, "das Flair und die Atmosphäre an und um die olympischen Wettkampfstätten aufnehmen zu können".

Die deutschen Skispringer reisen mit der gleichen Mannschaft zu den Wettkämpfen, die bereits in Skandinavien überzeugt hat. "Für Michael Neumayer, Andreas Wank und Richard Freitag bieten die Wettkämpfe die Möglichkeit, einen Schritt nach vorne zu machen", sagte Schuster, der neben Überflieger Freund zudem auf die Youngster Danny Queck, Andreas Wellinger und Karl Geiger setzt.

Nach der Qualifikation am Freitag steht am Samstag und Sonntag jeweils ein Einzelspringen auf dem Programm.

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