Ski-WM - Favoriten-Check: Wer holt Kombi-Gold?

Ivica Kostelic hat in der Super-Kombination der Herren (ab 12:00 Uhr im TV, im Eurosport Player und im Liveticker auf eurosport.yahoo.de) die Favoritenrolle inne. Ganz besonders Super-G-Weltmeister Ted Ligety aus den USA und der Franzose Alexis Pinturault könnten dem Kroaten gefährlich werden.

Ted Ligety

Der US-Amerikaner hat mit Gold im Super-G eindrucksvoll bewiesen, dass ihm die Planai liegt. Zwar kam dem Riesenslalom-Dominator der drehende Kurs entgegen, aber auch im Weltcup-Winter hat er mit mehreren Spitzenergebnissen im Super-G bewiesen, dass auch in den Speed-Disziplinen mit ihm zu rechnen ist. Zeigt er das auch in der Kombinationsabfahrt, könnte der 28-Jährige seinen zweiten WM-Titel einfahren.

Alexis Pinturault

Pinturault hat in Wengen die einzige Super-Kombination des Weltcup-Winters für sich entschieden. Für den Sieger des Slaloms von Val d’Isère kommt es darauf an, nach der Abfahrt nicht zu großen Rückstand zu haben. Die Trainingsergebnisse in Schladming sprechen aber gegen den Franzosen, der sich im Rennen deutlich steigern muss, wenn er in den Medaillenkampf eingreifen will.

Ivica Kostelic

Kostelic ist der wohl größte Allrounder im Feld. Als Einziger hat der Kroate diesen Winter sowohl in der Abfahrt als auch im Slalom schon Weltcup-Punkte geholt. Im Slalom gehört der Gesamt-Weltcupsieger zu den Stärksten überhaupt. Hat er zur Halbzeit genug Vorsprung auf den im Stangenwald ähnlich starken Pinturault und hält sich der Rückstand auf Aksel Lund Svindal in Grenzen, führt Gold nur über Kostelic.

Aksel Lund Svindal

Abfahrts-Weltmeister Svindal gehört auch in der Super-Kombination zum erweiterten Favoritenkreis. Allerdings sind in der Kombi die starken Slalomläufer bevorteilt. Der Norweger ist im Stangenwald zwar nicht schlecht, allerdings klar schwächer einzuschätzen, als seine härtesten Kontrahenten. Er braucht also viel Vorsprung aus der Abfahrt, um in den Titelkampf einzugreifen.

Benjamin Raich

Für den Pitztaler ist die Super-Kombination die wohl größte Hoffnung auf Edelmetall. Der Doppel-Olympiasieger von Turin gehört zu den stärksten Abfahrern unter den Technikern. Im Slalom zeigte die Formkurve des Österreichers nach holprigem Saisonbeginn mit Rang fünf nach Kitzbühel zuletzt nach oben. Eine Überraschung durch den Routinier liegt durchaus im Bereich des Möglichen.

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