Ski Alpin - Beinahe Zwischenfall bei Kombi-Abfahrt

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Die alpinen Ski-Weltmeisterschaften im österreichischen Schladming sind am Montag nur knapp einen dramatischen Zwischenfall entgangen. Bei der Abfahrt zum Auftakt der Super-Kombination befand sich bei der Fahrt von Sandro Viletta (Schweiz) plötzlich ein Pistenarbeiter mitten in der Strecke. Viletta war gerade über den Panoramasprung geflogen, als der Helfer vor ihm auftauchte. Er reagierte geistesgegenwärtig und fuhr in vollem Tempo links am "Geisterfahrer" vorbei.

"Wenn ich im oberen Streckenteil bis dahin nicht so schnell gewesen wäre, hatte ich wohl abgeschwungen", sagte Viletta nach seiner unheimlichen Begegnung scherzhaft. Der Schweizer erhielt am Abend noch großes Lob von Renndirektor Günter Hujara. "Wir hatten dank Sandro Glück", sagte der Deutsche.

Hans Grogl, zuständiger Sportdirektor des WM-Organisationskomitees, bat in aller Form um Verzeihung: "Es war ein menschlicher Fehler, der nicht passieren durfte." Viletta belegte am Ende den respektablen fünften Rang.

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