Schwimm-Verband gründet Kommission

Nach den enttäuschenden Ergebnissen der deutschen Schwimmer bei den Olypmischen Spielen soll eine elfköpfige Expertenkommission über Konsequenzen beraten. Neben sechs Vertretern des Deutschen Schwimm-Verbandes seien auch fünf externe Experten in das Gremium berufen worden, teilte der DSV mit.

Die Kommission solle für alle vier DSV-Sparten Empfehlungen geben, "wie künftig die Struktur und die Rahmenbedingungen aussehen sollten, um eine erfolgreiche Olympiade und Olympische Spiele in Rio 2016 zu bestreiten", hieß es in der Mitteilung. Vor allem die deutschen Beckenschwimmer waren bei den Spielen in London weit unter den Erwartungen geblieben und ohne Medaille heimgekehrt. Der DSV hatte nur eine einzige Medaille durch Freiwasserschwimmer Thomas Lurz (Silber) gewonnen. Angeführt wird die Kommission von DSV-Präsidentin Christa Thiel, die sich beim Verbandstag am 9./10. November wieder zur Wahl stellen wird. Zudem entsendet der Verband Leistungssportdirektor Lutz Buschkow, Generalsekretär Jürgen Fornoff und Langstrecken-Rekordweltmeister Lurz. Hinzu kommen der Präsident des hessischen Verbandes, Werner Freitag, und Vico Kohlat, Vizechef im nordrhein-westfälischen Landesverband.

Experten aus anderen Bereichen sollen helfen Zu den fünf externen Vertretern gehört Hockey-Bundestrainer Markus Weise, der mit den Herren in London erneut Gold holte. Außerdem wurden Professor Lutz Nordmann, Direktor der Trainerakademie Köln, und Dirk Schimmelpfennig, Sportdirektor des Deutschen Tischtennis-Bundes, berufen.

Komplettiert wird die Kommission durch Ralf Scholt, den Sportchef des Hessischen Rundfunks, und Thomas Sinsel, den stellvertretenden Leistungssportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes.

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