Radsport - "Viele Fahrer und Ärzte in Padua-Affäre verwickelt"

David Howman, Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, rechnet damit, dass die von der Staatsanwaltschaft in Padua gegen den Sportmediziner Michele Ferrari geführten Ermittlungen weitreichende Folgen haben werden. "Ich weiß, dass die Richter in Padua den Fall in Kürze abschließen und dass viele weitere Fahrer und Ärzte darin verwickelt sind", sagte der Kanadier der Sportzeitung L'Equipe.

In diesem Fall sei die WADA nach Howmans Angaben Partei und habe deshalb Zugang zu den Unterlagen erhalten.

Wegen verbotener Kontakte zu Ferrari wurde im Sommer bereits Filippo Pozzato (Farnese Vini) vom Nationalen Olympischen Komitee von Italien CONI zu einer dreimonatigen Sperre verurteilt.

Dasselbe Strafmaß fordert das CONI gegen Michele Scarponi (Lampre-ISD) und Giovanni Visconti (Movistar), die ebenfalls zu Ferraris Kunden zählten.

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