Radsport - Teamsprinter schlagen Olympiasieger Großbritannien

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Die deutschen Bahnrad-Teamsprinter haben Gastgeber Großbritannien beim zweiten Weltcup in Glasgow die Party verdorben. Im Finale setzte sich das Trio um die Olympiadritten René Enders und Robert Förstemann sowie Stefan Bötticher im neuen Sir-Chris-Hoy-Velodrom gegen den Olympiasieger in 43,887 Sekunden durch. Die Briten waren ohne Namensgeber Hoy, der in London seine olympischen Goldmedaillen Nummer fünf und sechs gewonnen hatte, an den Start gegangen.

Auch der deutsche Bahnradvierer verbuchte einen Erfolg. Das einstige Flaggschiff des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) fuhr in der 4000-m-Mannschaftsverfolgung auf den zweiten Platz und musste sich nur dem Team aus Dänemark geschlagen geben. Erst im Oktober hatte der Vierer nach langer Durststrecke bei der EM mit Rang zwei positiv auf sich aufmerksam gemacht.

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