Radsport - Kolumbianer stellt Langkawi auf den Kopf

Julian David Arredondo von kleinen japanischen Nippo-De Rosa-Team hat auf der Königsetappe der 18. Tour de Langkawi das Gelbe Trikot erobert. Der 24 Jahre alte Kolumbianer triumphierte nach 108 Kilometern von Proton zur traditionellen Bergankunft in den Genting Highlands als Solist mit 26 Sekunden Vorsprung auf den Niederländer Pieter Weening (Orica-GreenEdge).

Dritter wurde sein Landsmann Niño Corredor (RTS/+0:44), im vergangenen Jahr Dritter der Gesamtwertung.

"Das ist ein sehr wichtiger Sieg für uns, denn wir sind nur ein kleines Team", sagte Arredondo nach seinem bisher größten Sieg. "Für uns als asiatisches Team ist es einfach unglaublich, die schönste Etappe des Rennens hier zu gewinnen. Ein Traum ist wahr geworden", so der neue Träger des Gelben Trikots, der im Schlussanstieg der Ehrenkategorie attackiert und alle seine Konkurrenten abgeschüttelt hatte.

Trotz seiner beeindruckenden Leistung vergaß Arredondo seine Teamkollegen nicht. "Ich muss mich bei allen bedanken. Das ist ein sehr großer Sieg für uns", sagte er.

Spitzenreiter Wang verliert fünf Minuten

Mit 1:05 Minuten Rückstand kam der Spanier Sergio Pardilla (MTN Qhubeka) ins Ziel, gefolgt vom US-Amerikaner Peter Stetina (Garmin – Sharp/+1:28)) und dem Iraner Amir Kolahdozhagh (Tabriz Petrochemical/+1:44) .

Der Chinese Wang Meijin (Hengxiang), der nach seinem Sensationssieg in den Cameron Highlands - wo Arredondo bereits Platz zwei belegte - das Gelbe Trikot getragen hatte, büßte mehr als fünf Minuten auf Arredondo ein und fiel im Gesamtklassement auf den fünften Platz zurück, 2:40 Minuten hinter dem Tagessieger, der wiederum 1:22 Minuten Vorsprung auf Weening aufweist. Pardilla hat als neuer Gesamtdritter bereits 2:10 Minuten Rückstand, Stetina folgt auf Rang vier (+2:33).

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