Radsport - Froome wehrt sich: "Immer loyal"

Der Tour-Zweite Chris Froome hat energisch bestritten, bei der Frankreich-Rundfahrt gegen seinen Kapitän Bradley Wiggins gefahren zu sein. Entsprechende Andeutungen hatte Wiggins in seiner Autobiographie gemacht. Froome betonte gegenüber der "Gazzetta dello Sport", dass er niemals gegen seinen Kapitän gefahren sei. "Es tut mir leid, dass er das so aufgefasst hat", sagt der 27-Jährige.

Froome weiter: "Das war nie gegen ihn gerichtet, auch wenn viele Leute das so interpretiert haben. Als ich angriff, versuchten die Konkurrenten Zeit auf uns zu gewinnen. Besonders Nibali, der ein großartiger Fahrer ist, und Bradleys Hauptkonkurrent beim Giro 2013 sein wird."

Froome schwört: "Ich war immer loyal, 100 Prozent!"

Im Jahr 2013 will der gebürtige Kenianer aber als Kapitän zum Saisonhöhepunkt: "Ich setze alles auf die Tour, die schwerer als die letzte sein wird. Alpe d’Huez war dieses Jahr gar nicht im Programm, nächstes Mal werden wir den Berg gleich zweimal bewältigen müssen", sagte Froome.

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