Radsport - Ferrari: "Armstrong war sauber"

Der italienische Sportmediziner Michele Ferrari bestreitet weiterhin die Verwicklung in jede Art von Dopingpraktiken und behauptet, dass Lance Armstrong von ihm niemals Informationen zum Thema Doping erhalten habe. "Ich habe nie irgendwelche Dopingpraktiken bei Lance Armstrong gesehen", sagte Ferrari dem TV-Sender Al Jazeera. "Er hat mich auch niemals um irgendwelche Informationen dazu gebeten."

Auf die Frage, wie er es sich erkläre dass Armstrong, dem wegen jahrelangen Dopings mittlerweile die sieben Toursiege aberkannt wurden, niemals belangt wurde, obwohl 2005 mehrere Proben von der Tour de France 1999 positiv auf EPO getestet wurden und es zumindest eine "verdächtige" Probe von der Tour de Suisse 2001 gibt, antwortete Ferrari:

"Weil er sauber war. Der Test hätte ein eindeutiger Beweis sein können, aber das ist nie passiert. Also, entweder war er sauber - und meiner Meinung nach war er sauber und er sagt ja auch, dass er es war - oder die Tests sind nicht effektiv."

Lachend erwähnte der "Dottore Epo" genannte Ferrari eine seiner Meinung nach weitere Möglichkeit: "Oder die UCI war korrupt."

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