Radsport - Dopingfall Schleck: Geduld gefragt

Im Fall Frank Schleck kann bis auf Weiteres nicht mit einem Urteil der Luxemburger Anti-Doping-Agentur Alad gerechnet werden. "Wir müssen auf die Entscheidung des Disziplinarausschuss warten. Es steht noch kein Termin für ein nächstes Treffen fest, geschweige denn für eine Entscheidung", erklärte Dr. Anik Sax, Mitglied des Verwaltungsrates der Alad, gegenüber "Point 24".

Der 32 Jahre alte Schleck war auf der 15. Etappe der diesjährigen Tour de France positiv auf das Entwässerungsmittel Xipamid getestet worden, das auch zur Maskierung von Doping eingesetzt werden kann.

Der Luxemburger war am 15. Oktober von der Alad angehört worden. Danach hatte Schleck erklärt, er habe "ein gutes Gefühl". Seitdem hat die Agentur weitere Untersuchungen durchführen lassen, wie es hieß.

Im Fall einer Verurteilung droht Frank Schleck eine bis zu zweijährige Sperre.

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