Räikkönen und Pic wagen sich aufs Eis

Eine Rutschpartie der besonderen Art wagten am vergangenen Sonntag Lotus-Pilot Kimi Räikkönen und Caterham-Fahrer Charles Pic. Auf Einladung von Renault nahem die beiden Formel-1-Piloten am "Race of Stars" in Moskau teil. Das traditionelle Eisrennen auf der Pferde-Rennbahn der russischen Hauptstadt fand bereits zum 23. Mal. In der Vergangenheit hatten bereits der viermalige Weltmeister Alain Prost, David Coulthard und Räikkönens Teamkollege Romain Grosjean an der Veranstaltung teilgenommen.

Während Räikkönen während seiner beiden Jahre in der Rallye-Weltmeisterschaft bei der Rallye Schweden bereits Erfahrung auf Schnee und Eis sammeln konnte, war es für Pic der erste Renneinsatz auf dem glatten Geläuf. Dabei gingen die Piloten jedoch nicht mit Rennfahrzeugen, sondern mit Serienmodellen von Renault an den Start. "Das war ein schöner Tag mit Renault. Es war cool, Teil einer solch großen Veranstaltung zu sein", sagt Pic.

"Ich bin zum ersten Mal auf Eis gefahren und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe einen Duster ausprobiert, auf dem Schneereifen montiert waren. Das war eine Erfahrung, denn es war schwierig auf der rutschigen Oberfläche Grip zu finden. Dann habe ich den Logan mit Spike-Reifen ausprobiert, damit war es sogar noch schwieriger", schildert der Caterham-Pilot seine Erfahrungen. "Es hat einige Runden gedauert, bis ich auf Tempo kam, aber dann habe ich es genossen. Ein Dankeschön an Renault und alle, die bei dieser Kälte gekommen sind, um diese Veranstaltung zu verfolgen."

Nach dem Qualifying, an dem Motorsportler aus verschiedenen russischen Serien teilnahmen, wurde das Feld in vier Gruppen eingeteilt. Nach einer ersten Ausscheidung im Halbfinale wurde im Großen Finale der Sieger ermittelt, der sich dann mit Räikkönen und Pic messen durfte. Dabei hatten die Formel-1-Stars jedoch gegenüber Kirill Ladygin das Nachsehen, der zum dritten Mal das "Race of Stars" gewann.

"Es war gut, nach langer Zeit wieder einmal auf Eis zu fahren", freut sich Räikkönen. "Das war eine schöne Abwechslung zu Barcelona und meinem Formel-1-Auto. Du benötigst einen völlig anderen Fahrstil und musst sehr sanft mit Gaspedal, Bremse und Lenkung umgehen. Aber ein kleiner Drift kann auch ganz lustig sein. Ich habe es genossen, vor allem vor so vielen Fans."

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