Quebec, QC - Frauen-Duo verpasst Sensation knapp

Die deutschen Skilangläuferinnen haben zum Auftakt des Sprint-Weltcups im kanadischen Québec einen Sensationssieg knapp verpasst, ihre männlichen Teamkollegen aber erneut in den Schatten gestellt. Im Freistil-Rennen über 9,6 Kilometer mussten sich Hanna Kolb und Denise Herrmann (Buchenberg/Oberwiesenthal) in einem spannenden Zielsprint nur um 0,9 Sekunden geschlagen geben.

Die Amerikanerinnen Kikkan Randall/Jessica Diggins siegten in 21:49,50 Minuten, Platz drei ging an Celine Brun-Lie/Maiken Caspersen Falla (Norwegen/1,1 Sekunden zurück).

Zuvor hatten Josef Wenzl (Zwiesel) und Daniel Heun (Gersfeld) das Finale der besten zehn Mannschaften verpasst.

Teil der Sprintelite verzichtet auf Start

Im Osten Kanadas hatte ein Teil der internationalen Sprintelite auf einen Start bei der unterhaltsamen und kurzweiligen "Staffel-Variante" verzichtet. Dabei mussten beide Athleten der Paarungen im Wechsel jeweils dreimal 1,6 Kilometer zurücklegen.

Am Samstag schließen die Einzelrennen den zweitägigen Weltcup in Übersee ab. Dort wäre eine Platzierung in den Top Ten für die Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) bereits als Erfolg zu bewerten.

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