Premier League - Verhindert Podolski das Jubiläum?

Im Spitzenspiel der Premier League empfängt Lukas Podolski mit Arsenal London den Orsrivalen aus Tottenham. Mit einem "Dreier" am 11. Spieltag würden die "Gunners" nicht nur den 300. Ligaerfolg der Spurs verhindern, sondern zugleich den Abwärtstrend in der Tabelle stoppen. Zudem erklärt eurosport.yahoo.de, warum Manchester United kaum und der FC Liverpool so einfach auszurechnen ist.

Arsenal London - Tottenham Hotspur (Samstag, ab 13:45 Uhr im Liveticker bei eurosport.yahoo.de)

Der FC Arsenal ist mit den beiden deutschen Nationalspielern Lukas Podolski und Per Mertesacker bereits zum Siegen verdammt, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht vollständig zu verlieren. Allerdings endete keine andere Premier-League-Paarung so häufig unentschieden wie das Londoner Derby (17 mal).

Das Kommen haben die Zuschauer in der jüngeren Vergangenheit nie bereut, denn die Begegnung Arsenal gegen Tottenham verspricht Tore. Nicht weniger als 23 davon bekamen die Fans in den vergangenen vier "Gunners"-Heimspielen gegen den Lokalrivalen zu sehen.

Zu früh jubeln sollten die Mannschaften aber auch bei deutlichen Führungen tunlichst nicht. Bei den letzten zwei Aufeinandertreffen ging jeweils das Team als Verlierer vom Platz, das sich einen zwischenzeitlichen 2:0-Vorsprung heraus geschossen hatte.

Norwich City – Manchester United (Samstag, ab 18:30 Uhr im Livescring bei eurosport.yahoo.de)

Die Favoritenrolle könnte nicht eindeutiger verteilt sein. Nicht nur, dass der Tabellen-15. den Spitzenreiter der Premier League empfängt, ferner spricht die Statistik eine deutliche Sprache zugunsten der Truppe von Alex Ferguson. Bei nur einer Niederlage gewann United zwölf der 14 bisherigen Aufeinandertreffen mit den "Canaries".

Aktuell präsentiert sich Norwich aber durchaus heimstark. Nur eines der vergangenen sechs Heimspiele ging verloren.

Eine große Stärke der "Red Devils" ist die Ausgeglichenheit und die damit verbundene Unberechenbarkeit des Kaders. Bereits 13 verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste der laufenden Saison ein. Das ist der Spitzenwert in der Liga.

FC Liverpool - Wigan Athletic (Samstag, ab 16:00 Uhr im Livescoring bei eurosport.yahoo.de)

Das exakte Gegenteil dieser Flexibilität verkörpert der FC Liverpool. Vielmehr sind die ruhmreichen "Reds" diese Saison zu einer "One-Man-Show" verkommen. An zehn der 14 Saisontore war Luis Suarez direkt beteiligt (acht Tore, zwei Niederlagen).

Aber auch mit dem überragenden uruguayischen Nationalstürmer ist die traditionelle Heimstärke an der "Anfield Road" verloren gegangen. Nur drei der 15 Heimspiele konnte Liverpool im Kalenderjahr 2012 gewinnen.

Zudem sind die "Latics" seit fünf Begegnungen gegen die "Reds" ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis).

Manchester City - Aston Villa (Samstag, ab 16:00 Uhr im Livescoring bei eurosport.yahoo.de)

Auf dem Papier eine klare Angelegenheit ist das Spiel zwischen dem amtierenden Meister Manchester City und Aston Villa. Besonders auswärts präsentieren sich die "Villans" seit geraumer Zeit extrem harmlos. Gerade einmal sechs Tore gelangen ihnen in den letzten 14 Spielen außerhalb der eigenen Arena.

Ganz anders die "Citizens", denen in den vergangenen 37 Heimspielen immer zumindest ein Treffer gelang. Mit Aston Villa trifft der italienische Exzentriker Mario Balotelli zweifelsohne auf seinen Lieblingsgegner. Sechs Tore gelangen dem Stürmer in den letzten vier Spielen.

West Bromwich Albion - FC Chelsea (Samstag, ab 16:00 Uhr im Livescoring bei eurosport.yahoo.de)

Eine Reise in die eigene Vergangenheit wird die Partie für West Bromwichs Trainer Steve Clarke, der nicht nur 421 Einsätze als Spieler für den FC Chelsea auf dem Buckel hat, sondern auch als Assistenztrainer unter Jose Mourinho und Avram Grant an der Stamford Bridge tätig war.

Einstellen muss Clarke sein Team auch auf die offensivstarken Verteidiger des Champions-League-Siegers, die in dieser Saison bereits sieben Tore erzielten, was den ligaweiten Höchstwert bedeutet.

Trotz des breit aufgestellten Kaders der Londoner hat Trainer Roberto di Matteo mit gerade einmal 19 eingesetzten Spielern auf einen so kleinen Kreis an Akteuren vertraut, wie kein anderes Team in der Premier League.

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