Premier League - Rosberg lehrt Agüero das Fürchten

Ob Motorsport oder Fußball - in beiden Sportarten kommt es auf die richtige Beinarbeit ab. Der argentinische Fußballstar Sergio Agüero bewies, dass er in beiden Disziplinen mit Talent gesegnet ist. Er gewann die Puma-Race-Off-Challenge, bei der Profisportler auf einem Formel-1-Simulator in Monza gegeneinander antraten. Als Preis kam Agüero zunächst in den Genuss einer Fahrstunde mit Nico Rosberg.

Die Zeit des Manchester-City-Stürmers konnte sich durchaus sehen lassen - in 1:22,58 Minuten war er bei seiner virtuellen Rekordrunde nur um eineinhalb Sekunden langsamer als Nico Rosberg, der die Richtmarke gesetzt hatte.

Im Rahmen der gemeinsamen Fahrstunde konnte Agüero dem "Fahrlehrer" sein Können am Steuer eines getunten Mercedes C63 AMG zeigen konnte.

Der Wiesbadener zeigte sich verblüfft: "Sergio weiß wie man fährt. Er flog so richtig über die Strecke und hatte das Auto wirklich gut unter Kontrolle, ihm gebührt mein voller Respekt. Ich war etwas überrascht, wie gut er war."

"Als ich ausstieg, konnte ich kaum gehen"

Der Fußballstar gab sich nach der Ausfahrt selbstbewusst: "Ich konnte zeigen, wie schnell ich in einem Formel-1-Simulator bin, jetzt habe ich Nico gezeigt, wie schnell ich auf einer echten Strecke bin." Doch Rosberg hatte eine Revanche vorbereitet: Agüero durfte sich als Beifahrer im DTM-Mercedes von den Fähigkeiten Rosbergs überzeugen.

Nach der Lehrstunde zeigte er sich demütig: "Ich hatte nicht erwartet, dass die DTM-Fahrt mit Nico so furchterregend sein würde. Ich fühlte mich wie nach einem richtigen Training, dabei bin ich nicht einmal gefahren. Ich hatte vorher keine Ahnung, wie intensiv das ist. Das war ein schnelles Auto, und als ich ausstieg, konnte ich kaum gehen."

Für Rosberg war dies eine Genugtuung: "Er ist ein toller Kerl, aber er wurde allmählich immer frecher, also genoss ich es, ihm zu zeigen, wozu ich in einem DTM-Mercedes fähig bin. Jetzt weiß er, worum es im echten Rennsport geht." Nach einer kurzen Verschnaufpause war Agüero aber schon wieder zu Scherzen aufgelegt: "Im DTM-Mercedes hat er mich wirklich beeindruckt. Er ist wahrscheinlich fast so schnell wie ich."

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