Premier League - Löw und Klopp auf Chelseas Trainer-Liste

Rafael Benitez scheint in London nur eine Übergangangslösung zu sein. Mit einem Rekordvertrag will Chelsea Pep Guardiola locken - doch auch auf zwei deutsche Trainer hat man ein Auge geworfen. Jürgen Klopp und Joachim Löw gehören mittefristig zum Kandidatenkreis bei den "Blues". Aktuell aber soll Guardiola mit über 18 Millionen Euro zur Übernahme des Postens als Teammanager "überredet" werden.

Die Experten in England sind sich einig: Der FC Chelsea hat nach dem Rauswurf von Roberto di Matteo sein Werben um Guardiola nochmals intensiviert.

Der einstige Erfolgscoach des FC Barcelona, derzeit zu einem Sabbatical in New York, ist der absolute Wunschkandidat von Roman Abramowitsch.

Doch der Spanier will sich erst Anfang des neuen Jahres entscheiden, welches der vielen ihm vorliegenden Angebote er annimmt. Die Bedenkzeit versucht Chelseas fußballverrückter und milliardenschwerer Boss nun anscheinend mit einem einmaligen Vertrag abzukürzen.

Nicht weniger als das höchste Trainergehalt aller Zeiten will Abramowitsch für Guardiola auf den Tisch legen, meldet die "Daily Mail" - von 15 Millionen Pfund (18,6 Millionen Euro) wird berichtet.

Da überrascht es nicht, dass die Zeitung weiter berichtet, dass grundsätzlich schon eine Entscheidung für Chelsea gefallen sei und dass Rafael Benitez aller Wahrscheinlichkeit nach im Sommer an der Stamford Bridge von seinem Landsmann abgelöst werde.

Der einstige Eurosport-Experte selbst sieht sich laut "Independent" hingegen nicht nur als Übergangslösung, sondern spekuliert auf ein längerfristiges Engagement. Immerhin wird ihm von der Vereinsspitze zugetraut, nicht nur schnell wieder Erfolge zu feiern, sondern auch den gewünschten Stilwandel herbeizuführen.

"Klopp wird bewundert"

Denn bei Chelsea träumt man von attraktivem Offensivfußball, die Mauertaktik mit der di Matteo das Team zum Triumph in der "Königsklasse" führte, wurde nur als pragmatische Notvariante toleriert. Deshalb überrascht es wenig, dass beim Stichwort Angriffsfußball mit hohem Tempo auch die Namen der deutschen Toptrainer von Meister Dortmund und der Nationalelf im Gespräch sind.

Bei Chelsea wird "Klopp bewundert", so der "Independent", "ebenso Löw". Schon nach der Entlassung von André Villas-Boas war über ein Engagement Löws bei Chelsea spekuliert worden - ein angebliches Geheimtreffen dementierte Löw aber und verwies auf seinen bis zur WM 2014 laufenden Vertrag.

Torres als Rädelsführer?

Das nächtliche Aus für di Matteo habe der Italiener ein Stück weit selbst provoziert, behauptet derweil "The Sun". Würde er den teuren Topstürmer Fernando Torres auf die Bank setzen, wäre seine Entlassung beschlossene Sache, so der Bericht. Der Spanier wurde beim 0:3 gegen Juventus aber entgegen der Forderungen aus der Chefetage nicht in die Startelf berufen, für ihn spielte Eden Hazard. Erst nach 71 Minuten brachte di Matteo dann Tores für John Obi Mikel ins Spiel.

Damit habe di Matteo sein Schicksal besiegelt, denn Torres habe direkten Zugang zu Abramowitsch, heißt es. Der Spanier habe im Stillen auf einen Verpflichtung von Benitez hingearbeitet, der ihn einst im Jahr 2007 von Atletico Madrid nach Liverpool holte.

Dann wird es aber auch höchste Zeit, dass Torres wieder zu jener Torgefährlichkeit zurückfindet, die ihn im Trikot der "Reds" zum absoluten Topstar werden ließ...

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