NBA - Dallas-Krise immer schlimmer

Die Dallas Mavericks haben auch im dritten Comeback-Spiel von Dirk Nowitzki ihre sportliche Talfahrt in der NBA fortgesetzt. Beim Heimspieldebüt des Würzburgers nach zweimonatiger Verletzungspause kassierten die Texaner gegen die Denver Nuggets eine herbe 85:106-Niederlage und damit die fünfte Pleite in Folge.

Für Dallas steht damit die schlechteste Serie seit fast zwei Jahren zu Buche. Im Januar 2011 hatten die "Mavs" sechs Spiele nacheinander verloren. Mit einer Bilanz von zwölf Siegen und 18 Niederlagen muss der Champion von 2011 als Zwölfter der Western Conference weiter um die Qualifikation für die Play-offs zittern.

"Natürlich ist es hässlich"

Nowitzki, der bei seiner Einwechslung in der Mitte des ersten Viertels von den Zuschauern mit Ovationen im American Airlines Center begrüßt worden war, blieb in seiner 18-minütigen Spielzeit mehr als blass. Gerade einmal fünf Punkte steuerte der 34-Jährige bei, verwandelte nur zwei von zehn Würfen und wurde im Schlussviertel erneut von Coach Rick Carlisle geschont.

"Ich war einen Schritt zu langsam, das war offensichtlich. Es fehlt noch das letzte Bisschen", sagte Nowitzki, gab aber zu bedenken: "Es sind meine ersten Spiele nach einer langen Pause. Natürlich ist es hässlich. Aber ich muss weiterkämpfen, hart trainieren und dann werde ich wieder der Alte sein." 27 Spiele hatte Nowitzki nach einer Knie-Operation verpasst.

Sein Coach nahm den Rückkehrer in Schutz. "Zwei Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen waren viel für ihn. Er ist nicht angeschlagen, aber er kann einfach noch nicht das abliefern, was alle von ihm erwarten", sagte der 53-Jährige, der stattdessen die ganze Mannschaft in die Pflicht nahm: "Wir sind im Moment weit entfernt davon, ein gutes Team zu sein."

Bester Scorer des insgesamt schwachen Dallas-Aufgebots war O.J. Mayo mit 15 Zählern, auf der Gegenseite gelang Danilo Gallinari das beste Spiel seiner Karriere. 39 Punkte erzielte der Italiener, 21 davon per Drei-Punkte-Wurf.

Clippers bauen Serie aus

Ihren Höhenflug setzten derweil die Los Angeles Clippers fort. Mit dem 116:114-Krimi bei den Utah Jazz feierten die Kalifornier den 16. Sieg in Serie.

Matchwinner war dabei Chris Paul, der die Gäste mit zwei verwandelten Freiwürfen kurz vor Schluss und 29 Punkten insgesamt zum Erfolg führte. Mit 24 Siegen aus 30 Spielen liegen die Clippers im Westen auf Rang eins.

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