Motorsport - Macau GP fordert zweites Todesopfer

Beim 46. Macau Grand Prix ist es zum zweiten tödlichen Unfall gekommen. Nur einen Tag nach dem portugiesischen Motorrad-Piloten Luis Carreira erlag auch Tourenwagenfahrer Phillip Yau aus Hongkong seinen Verletzungen. Das Unglück ereignete sich in der Mandarin Kurve, als der 40-Jährige die Kontrolle über seinen Chevrolet Cruze verlor und mit 200 km/h gegen eine Begrenzungsmauer prallte.

Yau musste aus dem Autowrack herausgeschnitten werden und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Wie tags zuvor bei Carreira blieben alle Wiederbelebungsversuche erfolglos. Der Rennfahrer starb knapp 30 Minuten nach seiner Einlieferung.

Superbike-Fahrer Carreira war im Qualifying zum alljährlichen Rennen auf dem Stadtkurs in der Fisherman's Kurve verunglückt. Vor sieben Jahren hatte der französische Motorradfahrer Bruno Bonhuil beim Grand Prix in Macau tödliche Verletzungen erlitten.

Bei der Veranstaltung finden ein Formel-3-, ein Tourenwagen- und ein Motorrad-Rennen statt. Trotz der Todesfälle wird die Veranstaltung nicht abgebrochen. "Es gibt keine Diskussion über die Strecke, sie existiert schon seit 60 Jahren", sagte Joao Manuel Costa Antunes, Koordinator des GP-Komitees. Den Grand Prix gibt es seit 1954, die Motorräder sind seit 1967 dabei.

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