Motorrad - Jarvis: Befreiungsschlag für Rossi

Valentino Rossi ist zurück. Nach einem Blick auf die Testzeiten ist das eine der Erkenntnisse des ersten Sepang-Tests. Nach drei Tagen mit der Yamaha M1 betrug Rossis Rückstand 0,442 Sekunden auf Dani Pedrosa. Teamkollege und Weltmeister Jorge Lorenzo war nur etwas mehr als eine Zehntelsekunde schneller als der gescheiterte Ducati-Werkspilot.

Die Saison 2013 dürfte aus Sicht des neunmaligen Weltmeisters also deutlich erfolgreicher werden als die beiden Jahre in rot.

"Ich kann mir vorstellen, dass es für ihn nach zwei schwierigen Jahren, in denen er zu kämpfen hatte, ein Befreiungsschlag gewesen sein muss. Wenn man Schwierigkeiten hat, zweifelt man natürlich an sich selbst", bemerkt Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis im Gespräch mit 'Motor Cycle News'. Jarvis weiß, dass Rossi mit der Ducati Desmosedici nie warm wurde, doch auf der M1 fühlte sich der Italiener ab der ersten Runde wohl.

"Wettbewerb hat sich weiterentwickelt"

"Es gibt keinen Zweifel, dass es zwischen dem Motorrad und ihm nie gepasst hat. Doch kann man es nach zwei Jahren immer noch? Der Wettbewerb hat sich weiterentwickelt. Ihn sehr schnell wieder an der Spitze zu sehen, hat bestätigt, dass er es immer noch kann", freut sich Jarvis, der aber noch keine Ziele für 2013 nennt und damit den Druck auf Rossi nicht unnötig erhöht.

"Ich denke, er ist sehr realistisch und erkennt, wie schnell Dani, Marc und Jorge sind. Doch es steht außer Frage, dass er mitkämpfen kann", analysiert der Yamaha-Rennleiter, der sich über Rossis Rückkehr an die Spitze freut. "Das ist toll für den Sport und Yamaha. Für ihn selbst muss es eine große Erleichterung sein."

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