Laverty: Starkes Debüt überrascht Konkurrenz

Der ehemalige Superbiker Michael Laverty setzte sich beim Testauftakt für die Saison 2013 stark in Szene. Mit einer Zeit von 2:03.874 war der Ire nur minimal langsamer als Randy de Puniet und damit erster Verfolger der beiden dominanten Aspar-CRT-Bikes. Der MotoGP-Neuling verbesserte sich mit jedem Stint und ließ nach den drei Testtagen deutlich erfahrenere Kollegen wie Hector Barbera, Karel Abraham oder auch Colin Edwards hinter sich.

"Ich denke, dass ich ein paar Leute überrascht habe", bemerkt Laverty gegenüber 'Motor Cycle News'. "Es wird so oft hervorgehoben, wie viel Zeit man benötigt, um sich an die Reifen und die Bremsen zu gewöhnen und wie viel schwieriger die MotoGP-Maschinen zu fahren sind." Mit der ART von Paul Bird Motorsport (PBM) kam er ziemlich schnell zurecht. Beim nächsten Test muss er sich schon wieder an ein neues Arbeitsgerät gewöhnen.

PBM setzt 2013 zwei unterschiedliche Motorräder ein. Während Yonny Hernandez die ART bewegen darf, muss Laverty mit einem Eigenbau-Rahmen vorliebnehmen, der von einem Aprilia-Motor befeuert wird. Das tut der positiven Stimmung aber vorerst keinen Abbruch: "Ich bin überrascht, dass ich mich so schnell wohl fühlte und bin froh, meine Ziele erreicht zu haben. Es wäre schlimmer, wenn ich mir am Kopf kratzen tät und mich wundern würde, wo ich Zeit gutmachen kann. Ich bin froh, weil ich wusste, dass ich viel lernen musste."

"Neben dem Motorrad, den Reifen und den Bremsen musste ich auch die Strecke kennenlernen", bemerkt der Paul-Bird-Motorsport-Pilot, der 2013 auf sich aufmerksam machen will: "Mein Ziel ist es in dieser Saison, zu den Top-CRT-Piloten zu gehören, einen Platz für die kommende Saison zu verdienen und einen Prototypen-Motor in einem PBM-Chassis zu bekommen."

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