Laverty möchte um den Titel kämpfen

Nach der Saison 2012, die einige Höhen und Tiefen hatte, geht Eugene Laverty nun in sein zweites Jahr mit Aprilia. War der Nordire 2011 auf der Yamaha R1 meist sehr schnell, so tat er sich anfangs mit der RSV4 schwer. Doch nun soll die Maschine besser denn je zu ihm passen. Entsprechend hoch sind die Ziele von Laverty: Der Titel muss her. Doch damit das möglich wird, muss er zuerst einmal verletzungsfrei bleiben.

"Ich bin zuversichtlich, dass ich um den Titel kämpfen kann. Doch zuerst einmal möchte ich die ersten beiden Runden verletzungsfrei überstehen. Seitdem ich in der Superbike-Kategorie unterwegs bin, hatte ich desaströse Saisonstarts mit heftigen Stürzen auf die ich keinen Einfluss hatte", erinnert sich Laverty gegenüber 'WSBK.com'. "Ich hoffe einfach, dass ich meine Saison mit einigen Podestplätzen beginnen kann."

"Über den Winter gab es an der RSV4 nur kleine Änderungen, was gut ist. Ich weiß, dass wir die Saison mit einem guten Motorrad beendet haben und während der Wintertests das schlechte Gefühl für das Vorderrad abstellen konnten. Nun habe ich das Selbstbewusstsein, gegen die anderen Fahrer zu kämpfen, was vorher schwierig war", bemerkt er. "Die Ingenieure haben in Noale weiter am Motor gearbeitet. Ich bin mir sicher, dass unser Motorrad in Phillip Island bei den Radarkontrollen führend sein wird."

"Wir haben eine neue Schwinge getestet, konnten aber noch nicht bestätigen, ob wir die neue oder die originale beim Rennen verwenden werden. Meine Bedürfnisse ändern sich mit den Strecken und dem Griplevel, was die Entscheidung erschwert. Wir müssen einen Kompromiss eingehen", erklärt der Aprilia-Pilot, der bei den Wintertests einen starken Eindruck hinterließ.

Im Kampf um den Titel rechnet er mit BMW und Kawasaki. Doch auch die weiteren Mitfavoriten wie Jonathan Rea, Carlos Checa oder auch Sylvain Guintoli unterschätzt er nicht: "Ich denke, dass Marco Melandri und Tom Sykes meine größten Rivalen werden. In der vergangenen Saison gab es beinahe zehn unterschiedliche Sieger. Ich wäre ein Idiot, wenn ich die anderen Fahrer unterschätzen würde", schildert er. Zudem hat ihm der knappe Titelgewinn von Ex-Teamkollege Max Biaggi eins gelehrt: "Es scheint, als ob Konstanz wichtiger denn je ist, wenn man Superbike-Weltmeister werden will."

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