Int. Fußball - St. Petersburg zieht vor den CAS

Nach einem erfolglosen Einspruch gegen die Sanktionen des russischen Fußballverbandes RFU will Zenit St. Petersburg vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. "Zenit ist der Ansicht, dass das Berufungsgericht bei der Anhörung nicht alle Fakten beachtet hat und die Person, die die Fackel geworfen hat, nicht identifizieren konnte", hieß es in einer Mitteilung des russischen Meisters.

Wegen Ausschreitungen von Zenit-Anhängern beim Skandalspiel am 17. November gegen Dynamo Moskau, Verein des Ex-Nationalspielers Kevin Kuranyi, hatte der Verband Zenit zu zwei Geisterspielen sowie beide Teams zu einer Geldstrafe in Höhe von jeweils 12.000 Euro verurteilt.

Außerdem wurde die Partie mit 0:3 als verloren für St. Petersburg gewertet.

Das Spiel in der Moskauer Chimki-Arena war in der 36. Minute beim Stand von 1:0 für Dynamo abgebrochen worden, nachdem Zenit-Hooligans Moskaus Torwart Anton Schunin mit Feuerwerkskörpern beworfen hatten.

Der Nationalspieler erlitt Verbrennungen an Horn- und Bindehaut sowie an den Augenlidern und musste pausieren.

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen