Int. Fußball - Europas Elf der Woche: Hesl hinter Messi

Drei Bundesligisten haben es auch in dieser Woche in Europas Top-Elf geschafft, doch darunter ist trotz des 6:1-Sieges gegen Bremen nur einer vom FC Bayern. Am meisten begeisterten am vergangenen Wochenende die Zahlen von Fürth-Keeper Wolfgang Hesl. Grundlage für die Nominierung der Elf ist die Daten-Auswertung der Statistik-Experten von "Opta Sports".

Tor:

Sein Auftritt gegen Bayer Leverkusen hat nicht nur unserer Redaktion gefallen und Wolfgang Hesl in die Elf der Woche befördert. Nein, auch die Statistiker kommen an ihm nicht vorbei. Beim 0:0 von Greuther Fürth gegen die Werkself zeigte Hesl zehn Paraden und fing sieben Flanken ab - beeindruckend!

Abwehr:

Und auch die Innenverteidigung wird in dieser Woche von einem Bundesligisten angeführt. Joel Matip erzielte für Schalke gegen Düsseldorf zwei Tore selbst, brachte 98 Prozent seiner Pässe an den Mann und hielt hinten den Laden zusammen, in dem er sieben Angriffe des Gegners klärte. An seiner Seite verteidigt Renato Civelli, der für Nizza gegen Reims ebenfalls sieben Ballgewinne zu verzeichnen hatte und immerhin ein Tor geschossen hat - das entscheidende 2:0 in der Schlussphase.

Eingerahmt werden die beiden Innenverteidiger von Dani Alves, der beim 2:1 von Barcelona gegen Sevilla den Ausgleichstreffer vorbereitete und mit atemberaubenden 131 Ballkontakten glänzte, sowie Maynor Figueroa von Wigan Athletic. Der Linkisverteidiger von den Honduras traf beim 3:0 in Reading ein Mal, bereitete ein Tor vor und gewann neun wichtige Zweikämpfe.

Mittelfeld:

Klar, dass nach einem 6:1-Sieg auch ein Bayern-Spieler nicht in der Top-Elf fehlen darf. Arjen Robben hat den Sprung mit einem Tor und zwei Vorlagen geschafft. Neben ihm wirbelt Santiago Cazorla von Bayerns Champions-League-Gegner FC Arsenal. Er war beim erzitterten 2:1 gegen Aston Villa eindeutig der beste Mann auf dem Platz. Cazorla erzielte beide Tore der Londoner, schlug elf Flanken und gab außerdem noch sechs weitere Torschüsse ab.

Ebenfalls je zwei Tore gelangen Daniele Conti (Cagliari) beim 4:3 gegen den FC Turin und Dimitri Payet (Lille) beim 3:1 in Ajaccio. Während Payet mit sechs Ballkontakten im gegnerischen Strafraum und drei weiteren Torschüssen aber vor allem selbst gefährlich wurde, glänzte Conti neben seinen Toren vor allem als Vorbereiter und Spielmacher. 98 Prozent seiner Pässe kamen an und 79 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er.

Sturm:

Der fünfte und letzte Doppelpacker in der Statistik-Elf ist Arouna Koné von Wigan Athletic, der neben seinen Treffern noch drei Torchancen hatte und eine für einen Stürmer überragende Passquote von 91 Prozent aufwies.

Und an Konés Seite stürmt, na klar, Lionel Messi. Wie fast jede Woche traf der Argentinier auch gegen Sevilla - diesmal sogar zum Siegtreffer in der 60. Minute. Dazu kamen sieben weitere Schussversuche und fünf starke Dribblings in Richtung Strafraum.

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