Heerenveen - Wolf sprintet aufs Podest

Jenny Wolf ist zu ihrer ersten Podestplatzierung der jungen Weltcup-Saison gesprintet. Die 33 Jahre alte Berlinerin zeigte in der niederländischen Eisschnelllauf-Hochburg Heerenveen einen insgesamt runden Lauf, musste sich am Ende in 38,14 Sekunden aber knapp der Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa aus Südkorea (37,92) und Heather Richardson aus den USA (38,13) geschlagen geben.

Im ersten Rennen am Freitag hatte Ex-Weltmeisterin Wolf ein Patzer am Ausgang der zweiten Kurve eine Spitzenplatzierung gekostet.

"Ich wäre natürlich gerne schneller gelaufen, habe mir mehr ausgerechnet. Insgesamt bin ich nicht ganz zufrieden", sagte Wolf dem "SID". Im Duell mit Weltrekordlerin Jing Yu (China) erwischte Wolf einen für ihre Verhältnisse schwachen Start, zeigte sich im Vergleich zum Freitag aber in der Kurventechnik verbessert.

Wolfs Fazit zum Saisonstart fiel dank des Titels bei den deutschen Meisterschaften in Berlin dennoch positiv aus: "Der Sommer verlief gut, das Training hat zu einhundert Prozent gestimmt. Ich muss das jetzt nur noch im Wettkampf umsetzten. Ich bin zuversichtlich, dass mir das gelingt."

Ihle Lichtblick bei den Herren

In der Herrenkonkurrenz über die Kurzstrecke zeigten die deutschen Athleten durchwachsene Leistungen, dabei schaffte einzig Nico Ihle (Chemnitz/35,91) eine Zeit unter 36 Sekunden. Samuel Schwarz (Berlin/36,09) und Denny Ihle (Chemnitz/36,32) präsentierten sich nicht überzeugend. Alle waren in der schwächeren B-Gruppe gestartet. Der Sieg in der stärkeren A-Gruppe ging an den Finnen Pekka Koskela (34,96).

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