Handball - Fall Glandorf endet mit einem Vergleich

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Der Rechtsstreit zwischen Handball-Nationalspieler Holger Glandorf (29) und dem Mannschaftsarzt des THW Kiel, Dr. Detlev Brandecker, ist gütlich beigelegt. Beide Parteien einigten sich vor dem Landgericht Flensburg auf einen Vergleich. Über die Summe wurde Stillschweigen vereinbart.

"Ich kann mit dem Ausgang gut leben und bin froh, dass ich mich endlich wieder auf das Handballspielen konzentrieren kann. In Hinblick auf meine Nationalmannschafts-Ambitionen können sich alle Verantwortlichen wieder unbefangen in die Augen schauen", sagte Glandorf. Auch das zweite Verfahren, das Glandorfs Verein SG Flensburg-Handewitt wegen des Ausfalls des Linkshänders angestrengt hatte, wurde gütlich beigelegt.

Brandecker hatte Glandorf Anfang April als Arzt der Nationalmannschaft vor einem Länderspiel gegen Dänemark eine Cortison-Spritze verabreicht, die bei dem Rückraumspieler eine Infektion und hohes Fieber ausgelöst hatte. Glandorf musste daraufhin dreimal an der entzündeten linken Ferse operiert werden und lag über zwei Wochen im Krankenhaus. Erst im September kehrte er ins Training zurück. Für die WM im Januar in Spanien hatte Glandorf wegen der starken Belastung abgesagt.

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