Grand Prix USA - Helm-Ärger für Vettel und Hamilton

Zwar war es diesmal keine Twitter-Nachricht, aber Lewis Hamilton ist es beim Grand Prix der USA in Austin wieder einmal gelungen, abseits seiner starken sportlichen Leistung auf der Rennstrecke für Wirbel zu sorgen. Konkret geht es um sein spezielles Helmdesign in Stars-&-Stripes-Optik und einen Schriftzug im Bereich des Hinterkopfs. Dort steht in großen Buchstaben "H.A.M." geschrieben.

Dies ist aber nicht etwa ein Kürzel seines Nachnamens, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern vielmehr eine Abkürzung für den flotten Spruch "Hard As A Motherfucker", bekannt geworden durch eine gemeinsame Single der US-amerikanischen Rapper Jay-Z und Kanye West.

Das kann man aus früheren Twitter-Mitteilungen des McLaren-Piloten schließen, in denen er seine Follower dazu aufgefordert hatte, die Abkürzung zu googeln.

Brisanz erhielt die zweifellos nicht jugendfreie Andeutung auf seinem Helm durch die aktuelle Diskussion über die Wortwahl mancher Fahrer in der Öffentlichkeit. Die FIA hatte die Teams nach Abu Dhabi sogar schriftlich dazu aufgefordert, die Fahrer zu angemessener Sprache zu ermahnen.

Gesagt, getan: McLaren wies Hamilton in Austin zurecht und zwang ihn laut 'auto motor und sport' dazu, den fragwürdigen Spruch mit einem Klebeband zu überdecken.

Klebeband bei Vettel

Ärger gab es aber auch um Sebastian Vettels "Texas-Ranch"-Helm, auf dem wie so oft der Red-Bull-Slogan "Gives you Wings" abgebildet ist. Heikel allerdings, dass der Schriftzug im ersten Freien Training auch in der Onboard-Kamera zu sehen war, was gegen Bernie Ecclestones strenge Werbevorschriften verstößt.

Also besorgte man sich in einem Supermarkt ein zum Holz-Helmdesign passendes Klebeband, um die Stelle zumindest provisorisch abzudecken.

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen