Grand Prix USA - Austin: Überholen unmöglich?

Auf eine schnelle Runde gesehen zaubert der Circuit of The Americas den Formel-1-Piloten durch die Bank ein Lächeln ins Gesicht. Wie sich die Situation am Sonntag über die Distanz von 56 Runden verhält, darüber herrscht im Fahrerlager allerdings eine gewisse Sorge. Vor allem vor Überholmanövern graut den meisten Fahrern auf dem neu erbauten anspruchsvollen Kurs in Austin.

"Ich bin mir nicht sicher, ob das Überholen am Sonntag so einfach werden wird", gibt sich McLaren-Pilot Lewis Hamilton vorsichtig und antwortet auf die Frage, ob er glaubt, dass den US-Fans die erhofft spannendes Show geboten wird: "Das ist eine gute Frage. Wir müssen abwarten." Teamkollege Jenson Button sieht es ganz ähnlich: "Das Überholen wird denke ich nicht einfach werden. Das wird wohl nur in den mittelschnellen Kurven möglich sein."

"Die beste Überholstelle ist die Gegengerade - ganz einfach deshalb, weil sie sehr lang ist und dort die DRS-Zone platziert ist", sagt Hamilton und fürchtet: "Im übrigen Teil der Runde wird es schwierig werden, am Vordermann dran zu bleiben - speziell in der schnellen Kombination der Kurven vier, fünf, sechs und sieben. Um dort nah am Vordermann dran zu bleiben, muss man die Linie hier und da etwas verlassen."

"Werden sehen, welche Art Rennen wir erleben werden"

Red-Bull-Pilot Mark Webber stimmt zu. "Was das Überholen betrifft, haben wir es hier nicht mit der einfachsten aller Strecken zu tun. Speziell neben der Ideallinie ist es sehr rutschig. Die Strecke an sich ist aber toll. Wir werden sehen, welche Art Rennen wir erleben werden." Der scheidende McLaren-Pilot Hamilton hält mit einem Lächeln abschließend fest: "Ich hoffe, dass ich im Rennen gar nicht so oft überholen muss."

Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen