Golf - Mickelson lässt Konkurrenz keine Chance

Der dreimalige US-Masters-Champion Phil Mickelson hat bei der Phoenix Open in Scottsdale einen Start-Ziel-Sieg gefeiert. Der 42 Jahre alte US-Linkshänder spielte am Schlusstag eine 67 und holte sich mit insgesamt 256 Schlägen seinen dritten Sieg auf dem TPC Scottsdale mit vier Schlägen Vorsprung vor seinem Ryder-Cup-Teamkollegen Brandt Snedeker.

Für den 41. Erfolg auf der US-Tour seit 1991 kassierte Mickelson einen Scheck über 1,116 Millionen Dollar. Damit erhöhte der viermalige Major-Gewinner sein Karriere-Preisgeld auf der Tour auf 68,797 Millionen Dollar, er ist die Nummer zwei der "ewigen" Rangliste hinter Tiger Woods (102,048). In der Weltrangliste kletterte Mickelson um zwölf Plätze nach oben und zog als Zehnter wieder in die Top 10 ein.

Um ein Haar hätte Mickelson seinen triumphalen Auftritt in Scottsdale mit der ersten 59er-Runde seiner Karriere gekrönt. Am ersten Tag jedoch ging sein letzter Putt an den Lochrand, drehte eine halbe Runde und rollte wieder raus. So stand am Ende eines großartigen Arbeitstages "nur" eine 60.

Kaymer bleibt am Cut hängen

Der deutsche Star Martin Kaymer scheiterte bei seiner Premiere als vollwertiges Mitglied der US-Tour um vier Schläge am Cut. Kaymer, der seinen US-Wohnsitz in Phoenix hat, hatte sich im vergangenen Jahr entschlossen, die US-Tourkarte anzunehmen und eine Mindestanzahl an Turnieren in den USA zu spielen.

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