Golf - Golferin rettet sich selbst das Leben

Schrecksekunde für die schwedische Golfspielerin Daniela Holmqvist: Der LPGA-Tour-Rookie wurde bei einem Qualifikationsturnier in Australien von einer Schwarzen Witwe ins Bein gebissen. Durch schnelles Handeln rettete sich sie selbst das Leben, indem sie das Gift mit einem Golf-Tee aus ihrem Körper schnitt. Kurios: Trotz des Bisses - nach bereits vier Löchern - spielte sie die Runde noch zu Ende.

Als die Schwedin den Biss bemerkte, reagierte sich gedankenschnell und ritzte sich das Gift, das Kinder innerhalb von 30 Minuten und Erwachsene innnerhalb einer Stunde töten kann, aus ihrem Körper.

"Es kam eine durchsichtige Flüssigkeit heraus", sagte sie "Svensk Golf" und ergänzte: "Es war nicht das Schönste, was ich je getan habe, aber ich musste so viel wie möglich herausholen. Als ich den Caddies das mitteilte, was passiert war, waren sie direkt bestürzt und sagten mir, dass es eine Schwarze Witwe gewesen ist, und sie suchten direkt nach ihren Handys, um medizinische Hilfe zu holen", so Holmqvist, die die Runde der ISPS Handa Australian Open im Anschluss noch mit einer 74 beendete. Dabei wurde sie durchgehend von Ärzten begleitet.

Kurze Zeit später war Holmqvist wieder guter Laune und teilte via Twitter mit: "Ich bin dann wohl jetzt Spider-Woman, oder? Zumindest besser als Känguru-Lady..."

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