German Masters - Higgins scheitert im ersten Duell

John Higgins musste beim German Masters überraschend schon am ersten Turnier-Tag die Segel streichen. Der schottische Weltranglistendritte unterlag Peter Lines aus England in Berlin 3:5 und muss daher schon nach nur einer Partie die Heimreise antreten. Mark Selby, Judd Trump, Shaun Murphy und Neil Robertson hingegen starteten mit Siegen in das mit 280.000 Euro dotierte Turnier.

Für Higgins war der Auftritt von Berlin der Tiefpunkt einer Saison, die bislang mit Aufs und Abs verläuft. Neben dem Sieg beim Shanghai Masters stehen das Aus im zweiten Match bei den UK Championships - und nun eben die Auftaktniederlage beim German Masters.

Gleich zu Beginn der Partie hatte Wiggins Probleme. Er lag bereits mit 0:2 zurück, kam dann aber nochmal auf 2:2 heran. Doch Lines erhöhte den Druck noch einmal, zog wieder mit zwei Frames davon und setzte sich schließlich durch.

"Jeder hat einen Angstgegner"

"Einen wie John zu schlagen ist etwas Besonderes", freute sich Lines nach der Partie. "Mir ist das jetzt schon ein paar Mal gelungen. Jeder hat einen Angstgegner - und vielleicht bin ich seiner."

Weltranglisten-Spitzenreiter Selby schlug Thepchaiya Un Nooh aus Thailand 5:2, Robertson ließ Daniel Wells keine Chance und machte bei seinem 5:0-Erfolg kurzen Prozess mit dem Waliser.

Ähnlich schnell fertigte Murphy den erst 25-jährigen Engländer Ben Woollaston ab. Ihn schickte Murphy mit 5:1 nach Hause. Mehr Schwierigkeiten hatte da schon Trump, der gegen den Thailänder James Wattana über die volle Distanz musste und erst nach neun Frames mit 5:4 als Sieger aus dem Berliner Tempodrom marschierte.

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