German Masters - Favoritensterben geht weiter

Nach John Higgins mussten am zweiten Tag des German Masters in Berlin auch Judd Trump und Mark Allen die Segel streichen. Mark Selby, Shaun Murphy und Neil Robertson hingegen gaben sich keine Blöße und zogen ins Achtel- beziehungsweise Robertson sogar schon ins Viertelfinale ein. Der Australier feierte am Donnerstag gleich zwei Siege hintereinander.

Zunächst setzte sich Robertson in der 3. Runde mit 5:1 gegen Michael Wasley durch, dann gelang ihm einige Stunden später dasselbe Kunststück gegen Andrew Higginson.

Durch die zwei klaren Siege und das frühe Ausscheiden des Weltranglistenzweiten Trump sowie des Weltranglistendritten Higgins avanciert Robertson nun mehr und mehr zum Mit-Favorit auf den Turniersieg im Berliner Tempodrom.

Am Freitag-Nachmittag wird er sich in der Hauptstadt umsehen können, während die Konkurrenz in den anderen Achtelfinal-Partien ums Viertelfinal-Ticket kämpft.

Unter anderem sind dann auch Selby und Murphy wieder im Einsatz. Selby, der in der 3. Runde Joe Perry mit 5:2 besiegte, trifft auf Ding Junhui. Murphy bekommt es nach seinem 5:3 über Robert Milkins mit Graeme Dott zu tun. Der Sieger dieser Partie trifft anschließend auf Robertson.

Trump-Aus in Runde 3

Nicht nur den Nachmittag sondern auch den Freitagabend, wenn im Tempodrom die Viertelfinal-Partien ausgetragen werden, können Trump und Allen nutzen, um Berlin zu erkunden. Durch ihre Niederlagen gegen Anthony Hamilton (Trump, 4:5) und Barry Hawkins (Allen, 1:5) wird die Laune der beiden Briten dabei jedoch nicht besonders gut sein.

Während Trump gegen Hamilton aber bereits in einem Drittrunden-Duell scheiterte, kassierte Allen die herbe 1:5-Schlappe erst im Achtelfinale. Immerhin bedeutet das für ihn 1.100 Ranglistenpunkte und 1.750 Euro mehr als für den Weltranglistenzweiten Trump.

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