German Masters - "Captain" Carter navigiert ins Finale

Allister Carter hat das Finale des German Masters in Berlin erreicht. Der Weltmeister von 2010, Neil Robertson, muss sich hingegen mit einer herben Niederlage abfinden. Die Nummer fünf der Welt unterlag Carter mit 2:6. Der 33-jährige Engländer bekommt es im Endspiel mit Marco Fu zu tun. Der in Hong Kong geborene Snooker-Profi setzte sich im zweiten Semifinale mit 6:4 gegen Barry Hawkins durch.

Carter nutzte eine enttäuschende Vorstellung von Robertson, um in das prestigeträchtige Finale einzuziehen.

Der Engländer entschied zunächst eine lange Auseinandersetzung um die gelbe Kugel für sich, bevor er die restlichen Farben lochte und sich den ersten Frame ohne Probleme sicherte.

Den zweiten Frame ließ er trotz kleinerer Probleme schnell folgen. Robertson konnte zwar den folgenden Frame gewinnen und auf 1:2 verkürzen, Carter gab sich jedoch keine Blöße, baute seinen Vorsprung auf 3:1 aus und nahm ihn bis in den Mittelteil des Duells mit.

Schnell wuchs Carters Vorsprung auf 5:1 an und so half es Robertson wenig, dass er zwischenzeitlich zu seiner Form zurückfand. Mit Hilfe eines 90er Breaks - das höchste der Partie - konnte sich der Australier noch im Spiel halten. Als ihm im achten Frame aber ein haarsträubender Fehler beim Versuch, die pinke Kugel zu lochen, unterlief, kürte sich Carter zum verdienten Sieger.

Fu dreht die Partie

Im zweiten Halbfinale des Tages sah Hawkins schon wie der klare Sieger aus. Von Beginn an dominierte der Weltranglisten-Siebzehnte die Partie gegen Fu und zog auf 3:1 davon.

Doch der 35-jährige Fu kämpfte sich ins Match zurück, behielt im zehnten Frame die Nerven und gewann am Ende mit 6:4.

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