German Masters - Überraschungen im Viertelfinale

Mark Selby und Shaun Murphy sind beim German Masters im Viertelfinale ausgeschieden und haben Neil Robertson zum Halbfinalist mit der besten Weltranglisten-Platzierung gemacht. Die Nummer fünf der Welt besiegte Murphy mit 5:4 und ist nun Favorit auf den Turniersieg in Berlin. Neben ihm erreichten Marco Fu, Ali Carter und Barry Hawkins die Vorschlussrunde.

Hawkins gelang im Viertelfinale ein bemerkenswerter 5:1-Erfolg über den Weltranglistenersten Mark Selby, Fu schlug Matthew Stevens 5:3 und Carter setzte sich gegen Michael Holt mit 5:2 durch, obwohl er bereits 0:2 zurückgelegen hatte.

Das Topspiel des Viertelfinals aber war zweifelsohne die Begegnung zwischen dem Weltranglistenfünften Robertson und dem Weltranglistenvierten Murphy. Der Australier und der Engländer schenkten sich nichts.

Robertson trotz Sieg nicht zufrieden

"Es war sehr schwer, in einen Rhythmus zu kommen", sagte Robertson nach der Partie. "Ich bin irgendwie durchgekommen und hoffentlich kann ich das Turnier auch gewinnen, ohne richtig gut zu spielen."

Auf dem Weg zum 5:1 über Selby spielte Hawkins unter anderem eine 58, eine 53 und eine 66 und stoppte so den bislang hervorragenden Lauf des 29-Jährigen. "Er ist momentan sehr gut drauf, und umso schöner ist es natürlich, ihn zu schlagen", freute sich Hawkins. "Es wird jetzt natürlich nicht einfacher, aber vielleicht ist es meine Woche."

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