Fußball - Alabas Ausrede freut Hoeneß

Bayerns Nachwuchs-Ass David Alaba hat nicht nur auf dem Platz Klasse, wie sein Chef Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters in München verriet.

Dass der junge Österreicher und sein französischer Teamkollege Franck Ribéry sich auch privat gut verstehen, ist bekannt.

Ebenso, dass sie deshalb auch abseits des Rasens mal gemeinsam losziehen - gerne auch zu späterer Stunde.

Das wurde auch Präsident Hoeneß zugetragen - ein besorgter Telefonanruf habe ihn im Sommer erreicht, ließ er nun wissen. "In der Vorbereitungsphase waren Franck und David offenbar ziemlich oft unterwegs", so die Botschaft an den Chef, "so kann man das als Profi nicht machen", meinte der anonyme Tippgeber.

Ein Anruf mit Folgen: Hoeneß bittet Trainer Jupp Heynckes, sich Ribéry vorzuknöpfen - er wiederum werde mit Alaba sprechen.

Doch der 20-Jährige gibt sich erst einmal recht ahnungslos und bittet um Bedenkzeit bezüglich der "Vorwürfe".

Tags darauf kommt dann die Antwort - Wiener Schmäh vom Feinsten: "Herr Präsident - da muss der Ribéry mit einem anderen Schwarzen unterwegs gewesen sein!"

Und Hoeneß? Ist nicht etwa sauer über die Schlitzohrigkeit des Youngsters, sondern ruft ihn sogar zum Vorbild aus: "Ich muss ehrlich sagen: So stelle ich mir den FC Bayern vor. Ich hoffe, dass es so bleibt."

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