Formel 1 - Räikkönen: "Ich hasse niemanden"

Gewohnt entspannt und voller Zuversicht präsentierte sich Kimi Räikkönen beim ersten Saisontest in Jerez. Im Interview spricht der Finne über Freunde und Feinde. "Ich hasse niemanden. Ich bin aber auch nicht der beste Freund von irgendeinem. Es macht letztlich aber auch keinen Unterschied, gegen wen man fährt. Man will jeden schlagen", erklärte der Lotus-Pilot bei "auto, motor und sport".

Wahre Freunde im Fahrerfeld hatte der Rekordmeister nicht. Und wenn, dann behielt Michael Schumacher dieses Geheimnis stets für sich. F1-Star Räikkönen wirkt auf den ersten Blick ähnlich gestrickt, doch der "Ice-Man" hat anscheinend einen Draht zum aktuellen Champion.

Einmal siegen, immer siegen

"Ja, Sebastian Vettel und ich sind Freunde. Aber sobald Du ein Rennen fährst, spielt das einfach keine Rolle mehr. Vielleicht rede ich mehr mit ihm als mit anderen. Aber das letzte Mal war das beim Finale im vergangenen Jahr in Brasilien. Da habe ich ihm auch gratuliert."

Hinter der kalten Fassade steckt ein Fahrer mit Herz, für den es neben maximalen Erfolgen auf der Strecke anscheinend noch mehr als wilde Partys und Saufgelage gibt. "Du bist wahrscheinlich nie wirklich glücklich, wenn Du nicht gewinnst", so Räikkönen.

"Und wenn Du einmal gewonnen hast, willst Du immer mehr, auch die WM. Leider sind da draußen aber noch ein paar mehr Jungs, die genau dasselbe wollen. Es ist nicht einfach." Für dieses Ziel benötigt der Finne einen schnellen Untersatz, so wie zuletzt 2012.

"Wir müssen ein gutes Auto haben. Das ist der erste Teil. Wenn Du das nicht hast, hast du auch keine Chance zu gewinnen. Und dann hängt es schlichtweg auch noch davon ab, was in einem Jahr alles so passiert. Mein Ziel ist ganz klar, von Beginn an vorne dabei zu sein."

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