Formel 1 - Pirelli und Mercedes müssen vor Gericht

Im Zuge der Reifen-Affäre in der Formel 1 müssen sich Mercedes und der Einheitshersteller Pirelli vor dem Gericht der FIA verantworten. Diese Entscheidung teilte der Automobil-Weltverband mit. Damit reagierten die Entscheidungsträger in Paris auf die möglicherweise illegalen Testfahrten, die Pirelli und Mercedes Mitte Mai mit einem aktuellen Auto in Barcelona durchgeführt hatten.

Ferrari, das im April mit einem Boliden von 2011 mit Pirelli getestet hatte, hat dagegen keine weiteren Konsequenzen zu fürchten.

Sebastian Vettels Rennstall Red Bull Racing und Ferrari hatten im Rahmen des Großen Preis von Monaco vor knapp zwei Wochen offiziell Protest eingelegt, nachdem die Tests mit den Mercedes-Fahrern Nico Rosberg und Lewis Hamilton bekannt geworden waren. Beide Teams sahen einen Wettbewerbsvorteil für die Konkurrenz, da die FIA-Regularien Testfahrten mit einem aktuellen Boliden während der Saison nicht gestatten.

Die Stewards in Monte Carlo verfassten daraufhin einen Bericht an die FIA, die im Anschluss Erklärungen von allen Beteiligten einholte. Auf Grundlage dieser wird nun das Verfahren gegen Mercedes und Pirelli eröffnet.

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