Formel 1 - Ecclestone will schnelle Einigung mit Nürburgring

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat sich für eine Austragung des Deutschland-Rennens 2013 auf dem insolventen Nürburgring ausgesprochen. "Es sollte der Nürburgring sein und wir versuchen, das umzusetzen", sagte Ecclestone der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich teilte der Brite mit, dass es in der kommenden Saison vermutlich nur 19 statt wie bisher 20 Rennen geben wird.

Der zunächst für ein Europarennen freigehaltene 21. Juli werde wohl nicht besetzt.

Ecclestone wollte Gespräche mit dem Nürburgring aufnehmen. Noch in dieser Woche könnte es nach Angaben des 82-Jährigen zu einem Vertragsabschluss kommen. "Der Spielball liegt derzeit bei Chefvermarkter Bernie Ecclestone", sagte Pietro Nuvoloni, der Sprecher der Sanierer, am Dienstag im Interview mit der Rhein-Zeitung.

Der Große Preis von Deutschland ist für den 7. Juli angesetzt. Zuletzt wechselten sich der Hockenheim- und der Nürburgring mit der Austragung des Rennens ab. In diesem Jahr wäre turnusgemäß der Nürburgring am Zuge. Die neue Formel-1-Saison startet am 17. März in Melbourne mit dem Großen Preis von Australien.

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