Formel-1-Arzt Watkins verstorben

Der langjährige Formel-1-Arzt Sid Watkins ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Mediziner war von 1978 bis 2004 Chefarzt der Rennserie. Außerdem gilt er als Wegbereiter vieler Sicherheitsmaßnahmen in der Formel 1 und rettete einer Reihe von Piloten, darunter Mika Häkinnen, das Leben.

Wie die BBC und weitere Medien unter Berufung auf die Familie des britischen Neurochirurgen berichten, starb Watkins am späten Mittwochabend im Alter von 84 Jahren. Der Engländer war von 1978 bis 2004 Chefmediziner der Formel 1 und als Streckenarzt Nothelfer bei vielen schweren Unfällen.

Einer seiner spektakulärsten Fälle ereignete sich 1995 beim Grand-Prix in Adelaide. Dabei führte er direkt an der Strecke einen Luftröhrenschnitt beim späteren Weltmeister Mika Häkkinen durch. Nach dem Watkins als Chefmediziner zurück getreten war, blieb er weiterhin Präsident des FIA Institute for Motor Sport Safety.

"Ruhe in Frieden", twitterte Rubens Barrichello, dem Watkins ebenfalls 1994 in Imola das Leben gerettet hatte. Zahlreiche weitere Formel-1-Größen verneigten sich vor dem Arzt.

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