Fall Pistorius - "Er war zur Hölle verdammt"

In Südafrika kursiert eine bizarre Theorie für das Verhalten des unter Mordanklage stehenden Paralympics-Stars.

Es ist eine schier skandalöse Erklärung für das Todes-Drama, das die ganze Welt beschäftigt.

Ein Pastor aus Südafrika, Oscar Bougardt, behauptet tatsächlich, dass das Schicksal von Oscar Pistorius vorherbestimmt war, weil er "verflucht" war.

Seine Begründung: Pistorius habe sich öffentlich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen ausgesprochen.

Bougardt schrieb, wie die Zeitung "The Star" berichtet, auf "facebook": "Er war einer der Sportstars, die den schmutzigen Lebensstil von Homosexuellen unterstützt hat. Dieser ist eine Abscheulichkeit gegenüber Gott und jeder, der Homosexuelle verteidigt, ist zur Hölle verdammt."

Pistorius wird angeklagt, seine Freundin Reeva Steenkamp am 14. Februar ermordet zu haben. Der sechsmalige Paralympics-Champion hatte erklärt, er habe sie versehentlich erschossen, weil er sie für einen Einbrecher gehalten habe.

Am 25. Februar war Pistorius gegen Zahlung von einer Million Rand (85.000 Euro) freigelassen worden. Ab dem 4. Juni muss sich der beidseitig Unterschenkelamputierte vor Gericht für die Tat verantworten.

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