EuroLeague - Alba steht in der Zwischenrunde

Der achtmalige Meister Alba Berlin hat in der Basketball-Euroleague den größten Erfolg einer deutschen Mannschaft seit drei Jahren eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic besiegte am achten Spieltag der Gruppe B den polnischen Meister Asseco Prokom Gdynia mit 67:64 (36:28) und steht damit vorzeitig in der Top-16-Runde.

In Berlin bot die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic gegen den polnischen Meister einen wahren Krimi, auf den lange Zeit wenig hingedeutet hatte. Zu überzeugend hatte sich Alba in den ersten drei Spielabschnitten präsentiert. Angeführt von Topscorer Dashaun Wood (14) und Zach Morley (13) zogen die Gastgeber vor 8220 Zuschauern im dritten Viertel bis auf zwölf Punkte davon. Ein 12:1-Lauf im Schlussviertel brachte die Gäste 15 Sekunden vor dem Ende auf einen Punkt heran, doch die Berliner gaben die Führung nicht mehr aus der Hand.

Zwei Spieltage vor Ende der Gruppenphase liegt Alba mit einer ausgeglichenen Bilanz uneinholbar auf Rang vier. Die 73:78 (43:38)-Niederlage des französischen Verfolgers Elan Chalon beim israelischen Meister Maccabi Electra Tel Aviv sicherte den Berlinern die vorzeitige Qualifikation. Die Hauptstädter hatten 2009 als bislang letzter deutscher Vertreter die Zwischenrunde der Königsklasse erreicht.

Bamberg unterliegt nach großem Kampf

In Bamberg hatte der zweite deutsche Vertreter vor 6800 Zuschauern weniger Erfolg. Der letztjährige Finalist aus Moskau erwies sich als zu stark für die Mannschaft von Trainer Chris Fleming. Besonders der serbische Nationalspieler Milos Teodosic stellte den dreimaligen Double-Gewinner vor große Probleme und brachte ZSKA kurz vor dem Ende mit einem verwandelten Dreier endgültig auf die Siegerstraße.

In den beiden verbleibenden Partien gegen Lietuvos Rytas und Partizan Belgrad hat Bamberg mit der Bilanz von zwei Siegen aus acht Spielen allerdings weiter die Chance, aus eigener Kraft als zweites deutsches Team die Top-16-Runde zu erreichen.

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