Eisschnelllauf - Beckert und Pechstein: An guten Auftakt anknüpfen

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Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert und Claudia Pechstein sind die deutschen Hoffnungsträgerinnen beim zweiten Eisschnelllauf-Weltcup im russischen Kolomna. Die deutsche Meisterin Beckert plant die Wiederholung ihres 3000-m-Triumphes von Heerenveen, Pechstein will über die 1500 m und im Massensstart an ihre guten Auftritte beim Weltcup-Auftakt am vergangenen Wochenende anknüpfen.

"Ich gehe davon aus, dass Stephanie wieder mit Martina Sablikova um den Sieg mitfahren wird. Sie war in Holland richtig stark, es wird ein spannendes Finale", sagte Chef-Bundestrainer Markus Eicher dem SID. Beckert hatte in der Eisschnelllauf-Hochburg Heerenveen einen Traumeinstand gefeiert und sowohl über die 3000 m als auch in der Teamverfolgung die Goldmedaille gewonnen.

Eine Ursache für die herausragende Frühform der 24 Jahre alten Erfurterin sieht Eicher in ihrer Saison-Vorbereitung. "Sie hat ihre Rückenprobleme besser in den Griff bekommen, arbeitet jetzt ganz konsequent mit ihrem Physiotherapeuten zusammen", sagte Eicher.

Pechstein, die in Heerenveen über die 3000 m enttäuscht, sich im Verlauf des Wettbewerbes aber gesteigert hatte, traut Eicher erneut eine Spitzenplatzierung zu: "Ich rechne damit, dass sie sich wieder unter den besten Fünf positionieren kann."

Ein besonderes Rennen erwartet Alexej Baumgärtner (Chemnitz). Der 24-Jährige wurde im russischen Glasow geboren und trifft in seiner zweiten Heimat auf Freunde und alte Bekannte.

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