DFB Pokal - Die Naturgewalt Schweinsteiger

Nach dem überragenden Pokalspiel im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg mit zwei Torvorlagen erhält Mittelfeldstar Bastian Schweinsteiger Lobeshymnen von allen Seiten. "Ich habe oft genug meine Wertschätzung geäußert und schon im vergangenen Jahr gesagt, dass er einer der besten Mittelfeldspieler der Welt ist", sagte Trainer Jupp Heynckes im Rahmen des Medientages des Rekordmeisters.

Der Erfolg des deutschen Rekordmeisters hänge laut Heynckes "ein Stück davon ab, wie er spielt. Er ist in unserem System ganz wichtig. Ein Spieler, den es in Deutschland nicht so oft gegeben hat", sagte Heynckes.

Im zentralen Mittelfeld sorgt Schweinsteiger mit Javí Martinez für Stabilität. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ist mittlerweile auch der Spanier vom Zusammenspiel mit dem 98-maligen deutschen Nationalspieler begeistert.

Stier, Naturgewalt und Gehirn

"Es ist ein Hochgenuss, an seiner Seite auflaufen zu dürfen. Er ist ein Stier, eine Naturgewalt. In schwierigen Momenten hat man immer eine starke Persönlichkeit an seiner Seite", beschrieb Martinez seinen kongenialen Partner.

Noch deutlichere Worte fand Sport-Vorstand Matthias Sammer. "Neben seiner Führungspersönlichkeit ist er das Gehirn in unserem Spiel", sagte Sammer.

Während vor dem bevorstehenden Duell mit Barcelona Schweinsteigers Glanzleistungen in aller Munde sind, richtet sich bei den Bayern das Augenmerk auf Barcelonas Starstürmer Lionel Messi.

"Er ist ein Phänomen. Das ist die Kategorie Zidane, Maradona, Pelé. Schon viermal war er Weltfußballer des Jahres. Wenn einer 50 Tore in einem Jahr erzielt, ist das außerirdisch", sagte Heynckes.

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